Antifaschistische Linke Düsseldorf

sometimes antisocial – always antifascist – alles andere sind Gerüchte

Aktionen

Rassisten ins Abseits!

25. Juni 2011
10:00

Unter dem Motto “Rassisten ins Abseits!” findet der 3.Standup-Cup, das antirassistische Fussbalturnier in Düsseldorf, am 25.Juni an der Uni statt.

Anmeldungen sind ab dem 1.Mai möglich.
Weitere Infos unter www.standup-cup.org

Der Gewinn der Krise

20. April 2011
20:00

Roadmovie zur Wirtschaftskrise D 2010, 45 Minuten – von J.Nowak

Auf einer Reise durch sechs deutsche Städte im Frühjahr und Sommer 2009 schildern neun Betroffene ihre Perspektive auf die Wirtschaft- skrise. In den Gesprächen mit den Interviewten entstanden Schilderungen der Veränderungen des Alltags und der Arbeit in den letzten 10 bis 20 Jahren. Als Roadmovie konzipiert, zeigt der Film das Lebensumfeld der Befragten und die Landschaft, wie sie von der Autobahn aus gesehen wird.

Wenn es um die Krise geht, ist viel zu lesen von der Funktion der Finanzmärkte, Staatsschulden und wackelnden Banken, manchmal auch von Überproduktion und sinkenden Profitraten des Kapitals, aber selten vom Widerstand gegen diese Entwicklungen und der subjektiven Wahrnehmung der Krise durch Arbeiterinnen und Arbeiter.

Anschliessend: Diskussion mit dem Filmemacher.

20.04. 20:00 Damen und Herren, Oberbilker Allee 35, Düsseldorf

Erste Veranstaltung der Reihe >Mayday – jede Revolution hat ihren Vorabend<

Tote Helden leben länger – Märtyrerkonstruktionen in der extremen Rechten

27. April 2011
19:30

INPUT – antifaschistischer Themenabend:

Albert Leo Schlageter, Horst Wessel, die Toten des “Hitler Putsch” – der Nationalsozialismus suchte sich nicht nur tote Helden, er schuf um sie einen Kult. Heldengeschichten bieten Identifikation und können
sinnstiftend sein – das weiß man auch in der heutigen extremen Rechten. Dabei bedient man sich zum einen Märtyrerfiguren, mit denen Elemente des nationalsozialistischen Totenkults aufgegriffen werden können, zum anderen konstruieren Neonazis “eigene” Mythen.
Was aber lässt einen Mythos wirkungsmächtig werden? Welche Elemente braucht eine Heldengeschichte, um anziehend zu sein? Wie funktionieren die verschiedenen Erzählungen? Und warum können Neonazis einige von ihnen so gut für ihre Mobilisierungen nutzen?

Referentin: Maike Zimmermann (Politikwissenschaftlerin, Redakteurin bei der Zeitung analyse&kritik)

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Naziübergriffe stoppen! Nazistrukturen offen legen!

15. April 2011
16:00

Seit einiger Zeit machen Neonazis in Bochum wieder vermehrt durch Aktivitäten auf sich aufmerksam. Diese Aktivitäten verschiedener Nazigruppierungen, Cliquen und Einzelpersonen, die teilweise untereinander vernetzt sind, reichen von offiziellen Anfragen im Stadtrat von Seiten der NPD über die Verteilung rassistischer Propaganda in der Innenstadt bis hin zu Angriffen auf Antifaschist_innen. Die Gewaltbereitschaft der jungen und alten Neonazis hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

Was ist vorgefallen?

Einen sichtbaren Beginn nahmen die ekelhaften Vorfälle mit der Wahl des langjährigen aktiven Neonazis Claus Cremer in den Bochumer Stadtrat. Wiederholt machten die Nazis mit Kundgebungen im Stadtbild auf sich aufmerksam. Einen traurigen Höhepunkt der Naziaktivitäten stellte die Schändung des jüdischen Friedhofs mit Hakenkreuzen und SS-Runen Ende November 2010 dar. In derselben Nacht wurde auch das Denkmal, das an die Zerstörung der Bochumer Synagoge 1938 erinnert, ebenfalls beschädigt. Auch das Soziale Zentrum in Bochum wurde mit Hakenkreuzen beschmiert. Zudem kündigten Nazis wiederholt an, verschiedene antifaschistische Treffpunkte anzugreifen.

Demonstration: 15.April, 16:00
Bochum HBF

Mehr lesen: Mobi-Seite

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Nichts und niemand ist jemals vergessen!

2. April 2011
16:00

Vor sechs Jahren, am 28. März 2005, wurde der Punker Thomas Schulz von einem Neonazi ermordet. Inmitten der U-Bahn-Station Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt wurde Thomas von dem damals 17-jährigen Sven Kahlin niedergestochen. Noch am selben Abend erlag Thomas im Krankenhaus seinen Verletzungen. Sein Mörder wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren verurteilt. Eine politische Motivation hatte die I. Große Strafkammer des Dortmunder Landgerichts bei Kahlin nicht erkennen können, auch wollte das Gericht nicht von Mord sprechen, da das “Mordmerkmal der Heimtücke” nicht gegeben gewesen sei.

Dortmunder AntifaschistInnen betreiben seit den Ereignissen am Ostermontag 2005 mit alljährlichen Kundgebungen, Demonstrationen und weiteren Aktionen wie Straßenumbenennungen aktive und erfolgreiche Gedenkpolitik, um auf den Mord und dessen politischen Kontext hinzuweisen. Nicht zuletzt auch der erneute Naziangriff auf die Kneipe Hirsch Q im Dezember 2010 gibt uns allen Anlass im Rahmen der Gedenkdemo auf die recht aktive Neonaziszene in Dortmund hinzuweisen und antifaschistischen Protest auf die Straße zu tragen.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
02.04.2011 | 16:00 h | Dortmund | Hauptbahnhof (Vorplatz)

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“Authentische Geschichte”? Der Umgang mit der NS-Vergangenheit in Film und TV

30. März 2011
19:30

INPUT – antifaschistischer Themenabend

Referent: Michael Sturm (Historiker)

Mit dem nahenden Ende der Zeitzeugenschaft beginnen sich auch die Formen der Erinnerung an die NS-Zeit zu verändern. Vor allem Film und Fernsehen haben sich in den vergangenen Jahren zu Leitmedien in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus entwickelt. Die im Januar 1979 im deutschen Fernsehen gesendete fiktionale amerikanische Serie „Holocaust“ gilt als wichtige Zäsur in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik. Erstmals wurde in einer größeren Öffentlichkeit über die Mitwisserschaft und die Beteiligung der deutschen Gesellschaft an der NS-Vernichtungspolitik diskutiert. Kinofilme wie „Schindlers Liste“ oder „Das Leben ist schön“ widmeten sich ebenfalls der Shoah und avancierten zu internationalen Kassenschlagern. In der Bundesrepublik erlebt das Geschichtsfernsehen seit den 1990er Jahren einen Boom. Vor allem die von Guido Knopp produzierten Dokumentationen zum Nationalsozialismus erzielen bis heute immer wieder Rekordeinschaltquoten. Zunehmend widmen sich aufwendig vermarktete „Doku-Fictions“ wie etwa „Dresden“ oder „Die Flucht“ aber auch den deutschen Opfern des Zweiten Weltkriegs. Dabei ist festzustellen, dass sich diese Produktionen oftmals den Anschein „authentischer“ historischer Quellen geben.

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Stolberg 2011 – Den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren!

4. April 2011
19:00
8. April 2011
18:00
9. April 2011

In und um Aachen hat sich in den letzten Jahren eine aktive und gewalttätige Naziszene gebildet. So kam es zu zahlreichen Übergriffen, zu Körperverletzungen, zu Drohungen, zu einer Schändung des jüdischen Friedhofs und zu Angriffen auf Orte, in denen sie GegnerInnen vermuten.
Schaut man auf die Zustände in Aachen, drängt sich ein Zusammenhang mit den seit 2008 stattfindenden Großaufmärschen in Stolberg/Rheinland auf. Dort marschieren jährlich zwischen 500 und 800 Nazis und nutzen den Tod eines Jugendlichen für ihre rassistische Propaganda.

Gegen all das hat sich ein breites Bündnis gegründet, mit dem Ziel den Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern.
Kommt am 8. und 9. April 2011 nach Stolberg (Rhld.)!
Gemeinsam können wir sie stoppen!

Aus Düsseldorf fahren wir gemeinsam hin!

4. April 2011 | 19:00 Uhr | Linkes Zentrum Hinterhof | Corneliusstr. 108 40225 Düsseldorf
Infoveranstaltung mit einer/einem VerteterIn des Stolberger Bündnis

8.April, abends, Stolberg
Protest gegen den Fackelmarsch der Neonazis

9.April, Stolberg
Blockade des Naziaufmarsches

NEU: Anreise aus Düsseldorf zu den Blockaden am 09. April:
Treffpunkt 8.15 Uhr Ufa Palast / Hauptbahnhof

Ticker:

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Hallo, Ihr Trottel!

3. März 2011
19:00

Ein Film vom Medienprojekt Wuppertal über die Proteste gegen den Naziaufmarsch am 29.01.2011 in Wuppertal.

Für den 29. Januar meldet der Kölner Neonazi Axel Reiz in Wuppertal eine Demonstration »gegen Antifaschismus« an. Das »Wuppertaler Bündnis gegen Nazis«, welches ein breites Spektrum von allen Ratsparteien, Kirchen, Gewerkschaften, vielen Vereinen und BürgerInnen bis zum Autonomen Zentrum und Antifa angehören, mobilisiert für diesen Tag dazu, den Naziaufmarsch zu verhindern.

Der Film, der von sechs Teams junger FilmemacherInnen gedreht wurde, zeigt den Ablauf des Tages:
Redeausschnitte des Oberbürgermeisters Peter Jung und des NRW-Integrationsministers Guntram Schneider Statements von Wuppertaler BürgerInnen und DemonstrationsteilnehmerInnen; Aktionen der Rebell-Clowns
Versuche zur Verhinderung des Naziaufmarsches und Reaktionen der Polizei; Übergriffe der Polizei auf DemonstrantInnen Festnahme von 40 Neonazis durch die Polizei Interview mit dem Neonazi Axel Reiz Begleitung des Zusammentreffens, der Demonstration und der Reden der Nazis;
Einschätzungen zum Verlauf des Tages
Der Film zeigt, wie stark ein breites Bündnis gegen Faschismus und Rassismus sein kann, aber auch wie stark die Nazis hier in Wuppertal – beschützt von der Polizei – aufgetreten sind und welche Gefahr von ihnen mit ihrer hasserfülltem Auftreten und ihren gewaltaufrufenden, antidemokratischen, menschenverachtenden Reden ausgeht.

offen ab 19:00Uhr/Film ab ca. 20:30 Uhr
im Linken Zentrum Hinterhof

Veranstaltung in Kooperation mit Café Bunte Bilder

“Was ein rechter Mann ist…” – Männlichkeiten im Rechtsextremismus

23. Februar 2011
19:30

Veranstaltung mit den Herausgeber_innen des gleichnamigen Buches

Extrem rechte Kameradschaften gelten als Männerbünde schlechthin; das öffentliche Bild und der mediale Blick auf extrem rechte Aktivitäten sind vom Stereotyp der männlichen Schläger bestimmt; laut Polizeistatistiken werden Gewalttaten zu großen Teilen von Männern begangen. Die männliche Dominanz in der extremen Rechten wird jedoch selten reflektiert.

Die Referent_innen wollen diese Leerstellen füllen und die Verknüpfung von extremer Rechter und Männlichkeit näher beleuchten. Im Rahmen der Veranstaltung stellen sie ihren Sammelband zur Diskussion.

Mi, 23.2.2011
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Linkes Zentrum “Hinterhof”

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Die extreme Rechte in “Social Networks”

26. Januar 2011
19:30

Veranstaltung: Die extreme Rechte in “Social Networks”. Einblicke, Einschätzung und Gegenmaßnahmen

Die “Social Networks” wie “Facebook”, “MySpace” oder “wer-kennt-wen” dienen nicht nur der Vernetzung extrem rechter Szenen, sondern sie öffnen Räume für Propaganda und Werbung. In eigens geschaffenen Gruppen gestalten Neonazis einen virtuellen Sozialraum, tauschen Materialien und Termine, organisieren Aufmärsche oder “Nationale Grillabende”. In Hunderten Gruppen verknüpfen sie “populistische” Forderungen mit neonazistischen Parolen, verbreiten Weltverschwörungshalluzinationen und erreichen eine bedenklich hohe Anzahl Unterstützer_innen. Vor allem wird in den “Social Networks” nachvollziehbar, wie neonazistische Identität in ein “ganz normales” Alltagsleben, bestehend aus Techno-Event und Freiwilliger Feuerwehr, eingepasst werden kann.
Der Vortrag von Felix Hansen vom apabiz (Berlin) gibt, insbesondere am Beispiel der Internet-Community “wer-kennt-wen”, Einblicke in die vielfältigen neonazistischen Aktivitäten in “Social Networks”. Wie bedeutend ist der virtuelle Raum als Kontaktbörse, Austauschplattform oder Propagandamedium? Erreicht man so mehr Menschen als wenn man durch abgeschirmte, menschenleere Vororte marschiert? Oder sind die Netzwerke zu substanzlos und unverbindlich, um von einer “neuen Gefahr” zu reden? Und: Wie kann man dagegen antifaschistisch intervenieren?

Mi, 26.1.2011
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Linkes Zentrum “Hinterhof”

INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland