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	<title>Antifaschistische Linke Düsseldorf</title>
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	<description>sometimes antisocial - always antifascist - alles andere sind Gerüchte</description>
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		<title>Blockupy Frankfurt!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 17:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifa Linke Düsseldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<description><![CDATA[[ 16. Mai 2012 bis 19. Mai 2012. ] Gegen die autoritäre Krisenpolitik der EU formiert sich auch über den linksradikalen Tellerrand hinaus Widerstand. So will ein breites Bündnis aus Occupy, Attac, Interventionistischer Linker (iL), Gewerkschaften und anderen linken Gruppen Mitte Mai die Europäische Zentralbank blockieren und mit verschiedenen Aktionen und einer Grossdemonstration gegen eben jene "Sparpolitik" und für internationale Solidarität und die Demokratisierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">16. Mai 2012</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">19. Mai 2012</td></tr></table><p><a href="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/04/300x250dt2.png"><img class="alignleft size-full wp-image-630" title="300x250dt2" src="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/04/300x250dt2.png" alt="" width="301" height="250" /></a>Gegen die autoritäre Krisenpolitik der EU formiert sich auch über den linksradikalen Tellerrand hinaus Widerstand. So will ein breites Bündnis aus Occupy, Attac, Interventionistischer Linker (iL), Gewerkschaften und anderen linken Gruppen Mitte Mai die Europäische Zentralbank blockieren und mit verschiedenen Aktionen und einer Grossdemonstration gegen eben jene &#8220;Sparpolitik&#8221; und für internationale Solidarität und die Demokratisierung aller Lebensbereiche demonstrieren.</p>
<p>Aus Düsseldorf werden Busse zu den verschiedenen Aktionen fahren. Achtet auf weitere Ankündigungen!</p>
<p>Mehr beim <a href="http://www.european-resistance.org/" target="_blank">Bündnis Blockupy Frankfurt!</a></p>
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		<title>Drinnen oder Draußen? &#8211; Über Aussteiger, Austreter, Rückzieher und Ausstiegsprozesse aus der Neonazi-Szene</title>
		<link>http://antifa-duesseldorf.de/2012/03/31/drinnen-oder-drausen-uber-aussteiger-austreter-ruckzieher-und-ausstiegsprozesse-aus-der-neonazi-szene/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 17:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifa Linke Düsseldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Aussteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Input]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 25. April 2012; 20:00; ] INPUT – antifaschistischer Themenabend zum Thema "Aussteiger"
im ZAKK

Referent: Nils Schuhmacher (Sozialwissenschaftler, Hamburg)

Seit 12 Jahren gibt es in Deutschland Versuche von staatlichen  Institutionen und privaten Initiativen, Ausstiegswillige aus der  extremen Rechten im Rahmen entsprechender Programme ideell und praktisch  zu unterstützen. Mittlerweile unterhält neben dem Bund die Mehrzahl der  einzelnen Bundesländer solche Einrichtungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">25. April 2012</td></tr><tr><td colspan="3">20:00</td></tr></table><p>INPUT – antifaschistischer Themenabend zum Thema &#8220;Aussteiger&#8221;<br />
im <a href="http://www.zakk.de">ZAKK</a></p>
<p>Referent: Nils Schuhmacher (Sozialwissenschaftler, Hamburg)</p>
<p>Seit 12 Jahren gibt es in Deutschland Versuche von staatlichen  Institutionen und privaten Initiativen, Ausstiegswillige aus der  extremen Rechten im Rahmen entsprechender Programme ideell und praktisch  zu unterstützen. Mittlerweile unterhält neben dem Bund die Mehrzahl der  einzelnen Bundesländer solche Einrichtungen, die vorrangig bei Polizei  und Verfassungsschutz angesiedelt sind.<br />
Effizienz, Effektivität und Erfolgsträchtigkeit dieser Angebote stehen  seit Anbeginn in der Diskussion. Strittig sind auch – sofern vorhanden –  die pädagogischen Konzeptua­lisierungen der Ausstiegsbegleitungen.  Nicht zuletzt steht über all dem die Frage, ab wann von einem Ausstieg  gesprochen werden kann. Wenn man keine Straftaten mehr begeht? Wenn man  sich sozial distanziert? Wenn man mit den bisherigen politischen  Überzeugungen bricht?<br />
Die Veranstaltung beleuchtet das weite Feld der Ausstiegskontexte,  -programme und -konzepte aus einer nicht-administrativen Sicht und  eröffnet den Raum für die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen von  Ausstiegsbegleitungen.<br />
<span id="more-622"></span></p>
<p>INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden  letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof,  Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk oder im Buchladen BiBaBuZe.</p>
<p>Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland<br />
In Kooperation mit dem zakk</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stolberg 2012 – Gemeinsam den Naziaufmarsch blockieren!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 14:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifa Linke Düsseldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Massenblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Stolberg]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 7. April 2012; 08:40; ] Seit 2008 instrumentalisieren Nazis den Tod eines Jugendlichen in  Stolberg für ihre rassistische Propaganda. Dabei ist ihr Ziel in  Stolberg einen Märtyrerkult aufzubauen, ähnlich dem, der etwa im  schwedischen Salem besteht. In Neonazikreisen setzte sich eine  Konstruktion der Ereignisse durch, die auf Opfermythos, Märtyrerkult und  Rassismus setzt. Es wurde ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">7. April 2012</td></tr><tr><td colspan="3">08:40</td></tr></table><p><a href="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Stolberg2012-Plakat-212x300.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-627" title="Stolberg2012-Plakat-212x300" src="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Stolberg2012-Plakat-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Seit 2008 instrumentalisieren Nazis den Tod eines Jugendlichen in  Stolberg für ihre rassistische Propaganda. Dabei ist ihr Ziel in  Stolberg einen Märtyrerkult aufzubauen, ähnlich dem, der etwa im  schwedischen Salem besteht. In Neonazikreisen setzte sich eine  Konstruktion der Ereignisse durch, die auf Opfermythos, Märtyrerkult und  Rassismus setzt. Es wurde ein Bild gezeichnet, nachdem die Tat nur ein  weiteres Beispiel, für eine ständige Verfolgung „der Deutschen“ durch  MigrantInnen, durch Linke und durch eine breite Öffentlichkeit sei,  gegen die sie sich gemeinsam, entschlossen und gewaltsam zur Wehr  setzten müssten. Kevin P., der Getötete wurde stilisiert zum »Held, der  für Deutschland fiel«, zum »Soldat, im Kampf ermordet«, zum »Märtyrer  für die national(sozialistisch)e Sache«, eben als einer der ihren. Und  wenn schon nicht einer der ihren, denn in dieser Frage sind sich die  Neonazis nicht einig, so war er doch wenigstens »ein junger Deutscher«.  Dass es sich bei dem Streit um einen sogenannten Beziehungsstreit  handelte, erwähnten sie nicht.<br />
Für die Nazis entwickelt sich Stolberg zu einer Großveranstaltung. So  versammeln sich jedes Jahr im April zwischen 500 und 800 Nazis in  Stolberg um ein symbolisches Datum zu schaffen, mit dem bundes-, wenn  nicht europaweit ein Aufmarschanlass geschaffen und zudem eine teils  taktisch zerstrittene Szene geeint werden kann.</p>
<p><strong>Gemeinsame Zuganreise aus NRW – Treffpunkt für Düsseldorf:<br />
07.04. – 8.20 Hbf, Ufa Palast</strong></p>
<p><span id="more-626"></span> Auch 2011 mobilisierten Nazis bundes-, zum Teil europaweit für ihren  Trauermarsch. Erschreckend war sicherlich, dass trotz fehlender  NPD-Mobilisierung über 400 gewaltbereite Nazis dem Aufruf folgten und  durch Stolberg marschierten.<br />
Für Neonazis sind kollektive Veranstaltungen wie Aufmärsche nicht nur  wichtig, um Rassismus und Nationalismus öffentlich zu propagieren. Sie  festigen auch das Selbstbild eines kollektiven »Wir« der  TeilnehmerInnen.<br />
Jeder erfolgreich durchgeführte Aufmarsch wirkt motivierend,  stabilisierend und ideologisierend auf die NS-Szene. Die Auswirkungen  zeigen sich in verstärkter überregionaler Vernetzung, aber auch im  Kleinen; durch ein alltägliches offensives, gewalttätiges Auftreten von  NeofaschistInnen in Stolberg, Düren, Aachen – Städte, in denen Menschen  zunehmend Opfer von Nazigewalt werden.</p>
<p><strong>Nazis blockieren – Den Märtyrerkult stoppen!</strong></p>
<p>Nicht zuletzt die Blockaden in Dresden,  Wunsiedel, Lübeck und Köln haben bewiesen, dass es mit vielen Menschen  möglich ist, Naziaufmärsche zu verhindern. 2011 konnten wir den  Aufmarsch verzögern, 2012 werden wir ihn verhindern.<br />
Um effektiv etwas gegen den entstehenden Märtyrerkult erreichen zu  können, um dem rechten Gedenken ein Ende zu setzen, um zu verhindern,  dass Neonazis ihre rassistische Propaganda verbreiten, werden wir mit  allen, die diese Aufmärsche effektiv verhindern wollen, die Nazis Anfang  April 2012 blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen,  politischen und kulturellen Unterschiede hinweg!<br />
Doch damit eine solche Blockade erfolgreich wird, bedarf es eines großen Bündnisses.<br />
Wir sind davon überzeugt, dass eine Vielfalt von Protesten, von  solidarischen Protesten, uns nicht nur unseren Zielen näher bringt,  sondern uns auch lernen lässt, welcher Wert in Differenz und in der  Vernetzung steckt.</p>
<p><strong>Wir leisten zivilen Ungehorsam  gegen den Naziaufmarsch. Von uns geht dabei keine Eskalation aus. Unsere  Massenblockaden sind Menschenblockaden. Wir sind solidarisch mit allen,  die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.</strong></p>
<p><strong>Aufruf des Bündnisses <a href="http://blockieren.mobi">&#8220;Stolberg 2012 &#8211; Den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren!&#8221;</a><br />
</strong></p>
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		</item>
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		<title>Die Krise heisst Kapitalismus &#8211; bundesweite Demonstration in FF[M]</title>
		<link>http://antifa-duesseldorf.de/2012/03/23/die-krise-heisst-kapitalismus-bundesweite-demonstration-in-ffm/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 11:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifa Linke Düsseldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 31. März 2012; 14:00; ] Bundesweite Demonstration zur Baustelle der "Europäischen Zentralbank" (EZB)

Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schuldenkrise in der EU (und  global) zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme  beschlossen, um den Kapitalismus in Europa zu sanieren. Glaubt man  Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Rezession und neue  Armut. Mit diesem Drohszenario werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">31. März 2012</td></tr><tr><td colspan="3">14:00</td></tr></table><p><a href="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/m31-logo-hr-150x150.png"><img class="alignleft size-full wp-image-610" title="m31-logo-hr-150x150" src="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/m31-logo-hr-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Bundesweite Demonstration zur Baustelle der &#8220;Europäischen Zentralbank&#8221; (EZB)</p>
<p>Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schuldenkrise in der EU (und  global) zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme  beschlossen, um den Kapitalismus in Europa zu sanieren. Glaubt man  Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Rezession und neue  Armut. Mit diesem Drohszenario werden marktradikale Reformen  durchgesetzt, die unsere Gesellschaft und unser Leben auf Jahrzehnte  bestimmen – wenn wir uns nicht wehren. In den ersten Jahren der Krise  hieß es, der Kapitalismus müsse gezügelt werden. Banken und Konzerne  sollten einen Teil der Lasten tragen, die sie selbst mit verursacht  hatten. Doch gerade passiert das genaue Gegenteil: Die Herrschenden in  der EU, ihren Mitglieds- und Beitrittsstaaten setzen auf mehr  „Wettbewerb“ und einen brutalen Sparkurs, um das „Vertrauen“ und die  Profite der Privatwirtschaft zu sichern. Für einen Großteil der  Bevölkerung bedeutet dies eine zunehmende Verarmung und Verschärfung  ihrer Lebensbedingungen. Es zeigt sich: Kapitalismus heißt Krise und  Ohnmacht, Armut inmitten von Reichtum. Organisieren wir uns für eine  bessere Gesellschaft!</p>
<p><span id="more-617"></span></p>
<p><strong>Die Krise hat System<br />
</strong>Die kapitalistische Globalisierung der vergangenen Jahrzehnte  hat die Konkurrenz der Unternehmen und Standorte intensiviert. Alle  führenden Industriestaaten haben ihre Märkte umfassend dereguliert. Sie  haben soziale Sicherheiten gestrichen, öffentliche Güter privatisiert,  die Rechte von Lohnabhängigen beschnitten und soziale Kontrollen  verschärft, im Interesse eines möglichst ungehinderten kapitalistischen  Wachstums. Doch selbst in Europa, auf der Sonnenseite dieses weltweiten  Systems, wird unser Leben von Jahr zu Jahr unsicherer, und die soziale  Spaltung nimmt zu. Diese Entwicklung belastet alles: wie wir lernen, wie  wir arbeiten, wie wir mit einander umgehen. In den sogenannten  „aufstrebenden Märkten“ herrscht ohnehin eine permanente soziale Krise:  Enteignung und skrupellose Ausbeutung mit staatlicher Rückendeckung, für  ein nationales Wachstum das nur Privilegierten zu Gute kommt. Die  neoliberale Transformation hat auch die Finanzmärkte überkochen lassen.  Ob DotCom-Boom, Immobilienfonds oder Derivatehandel – seit Jahren  platzen die Spekulationsblasen, auf jeden Boom folgt ein Einbruch.  Schuld daran sind nicht „Gier“ und „Korruption“ einer kleinen Elite, wie  viele glauben. Schuld ist die alltägliche Profitlogik, der wir alle  unterworfen sind, ob wir wollen oder nicht. Doch diese Verhältnisse sind  von Menschen gemacht und können daher auch von uns verändert werden.</p>
<p><strong>Das EU-Regime knacken<br />
</strong> 2011 ist die europäische Schulden- und Währungskrise  eskaliert. Einige Staaten stehen vor dem Bankrott, und gefährden damit  den Euro. Vordergründig haben diese Staaten „über ihre Verhältnisse  gelebt“, und gelten jetzt als „Schuldensünder“. Mit dem Versuch über  Schulden kapitalistisches Wachstum anzustoßen, taten sie was alle tun,  nur weniger erfolgreich. Ihre Unterstützung durch die Europäische  Zentralbank (EZB) und den milliardenschweren „Rettungsfonds“ ESM ist an  rücksichtslose Auflagen gebunden. Eine europäische „Schuldenbremse“ soll  „die Märkte beruhigen“, natürlich zu Lasten der Lohnabhängigen und  Erwerbslosen. Private Profite werden dagegen nicht angetastet. Ähnlich  ergeht es den ost- und südosteuropäischen Beitrittskandidaten, die von  EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) zu umfassenden Kürzungen und  Privatisierungsprogrammen genötigt werden. All das soll das  krisenträchtige Wettbewerbsregime der EU schützen, und natürlich die  Ansprüche der dominanten Ökonomien Kerneuropas: Die Regierungen  Deutschlands und Frankreichs konnten ihre Interessen fast ungehindert  durchsetzen. Kein Zweifel, in vielen Ländern gab es heftigen Protest.  Allerdings traten dabei die großen nationalen Gewerkschaften als  Schützer ihrer Standortinteressen auf, und forderten allenfalls soziale  Trostpflaster. Gleichzeitig sind jedoch überall Basisinitiativen  entstanden, um die eigene politische Ohnmacht zu überwinden – hieran  gilt es anzuschließen. Denn wenn sich etwas ändern soll, müssen wir  selbst dafür sorgen.</p>
<p><strong>Unser Leben in unsere Hände<br />
</strong>Die europäische Krisenpolitik ist so spekulativ wie es der  Kapitalismus immer war. Denn schärferes Sparen gefährdet die ökonomische  Stabilität genau so wie Wachstum auf Pump. Es gibt im Kapitalismus  keinen sicheren Weg, nur permanentes Krisenmanagement. Sollen wir unser  Leben dafür verschwenden? Besser wir kämpfen gemeinsam gegen das Diktat  des Kapitalismus, und organisieren uns endlich europaweit. Der  Europäische Aktionstag am 31. März 2012 ist dafür ein erster Schritt.  Unsere Demonstrationen in Griechenland, Spanien, Deutschland anderen  europäischen Staaten sind mehr als ein Zeichen antikapitalistischer  Solidarität. Sie sind schon jetzt Teil einer europaweiten Diskussion und  Vernetzung. Wir laden alle emanzipatorischen Initiativen ein, diesen  Prozess mit zu gestalten. Wir müssen uns außerhalb der staatstragenden  Institutionen organisieren, und einen langen Atem haben. Obwohl die  Krise in den europäischen Ländern oft sehr unterschiedlich verläuft,  haben wir ein gemeinsames Ziel: Wir wollen den Kapitalismus nicht  retten, sondern überwinden. Wir widersetzen uns nationaler  Interessenpolitik und nationalistischer Krisenideologie. Die  Verteidigung bestehender sozialer Rechte ist wichtig, aber unsere  Perspektive muss weiter sein. Wir müssen die fatalen Zwänge des  Kapitalismus brechen. “Echte Demokratie”, wie sie in vielen Protesten  gefordert wird, das geht nur ohne Kapitalismus, ohne Staat und ohne  Nationalismus!</p>
<p><a href="http://march31.net/de/call-for-action-german/">Aufruf des Bündnisses M31</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Und tschüss: 24 Festnahmen bei Razzia gegen das neonazistische &#8220;Aktionsbüro Mittelrhein&#8221;</title>
		<link>http://antifa-duesseldorf.de/2012/03/14/und-tschuss-24-festnahmen-bei-razzia-gegen-das-neonazistische-aktionsburo-mittelrhein/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 08:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifa Linke Düsseldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Neonaziszene]]></category>
		<category><![CDATA[Razzia]]></category>

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		<description><![CDATA[Am gestrigen Dienstag, dem 31.3., wurde eine Großrazzia gegen 30 Personen der Neonazi-Szene im Rheinland durchgeführt. Vorgeworfen wird ihnen Bildung oder Unterstützung der kriminellen Vereinigung &#8220;Aktionsbüro Mittelrhein&#8221;, Landfriedensbruch und Körperverletzung.  Das Aktionsbüro soll schwerpunktmäßig &#8220;Anti-Antifa&#8221;-Arbeit gemacht haben, d.h. das Ausspähen und notfalls gewaltsame Einschüchtern des politischen Gegners vorgenommen haben.
Aus Düsseldorf ist der Kopf der hiesigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen Dienstag, dem 31.3., wurde eine Großrazzia gegen 30 Personen der Neonazi-Szene im Rheinland durchgeführt. Vorgeworfen wird ihnen Bildung oder Unterstützung der kriminellen Vereinigung &#8220;Aktionsbüro Mittelrhein&#8221;, Landfriedensbruch und Körperverletzung.  Das Aktionsbüro soll schwerpunktmäßig &#8220;Anti-Antifa&#8221;-Arbeit gemacht haben, d.h. das Ausspähen und notfalls gewaltsame Einschüchtern des politischen Gegners vorgenommen haben.</p>
<p>Aus Düsseldorf ist der Kopf der hiesigen Neonazi-Szene,<strong> Sven Skoda</strong>, festgenommen worden. Zu den Festgenommenen zählen zudem der bundesweit bekannte Neonazi <strong>Axel Reitz</strong>, der Kölner <strong>Paul Breuer</strong> (die bereits eine Gefängnisstrafe absaßen) und <strong>Sebastian Ziesemann </strong>aus Erftstadt.Die beiden letztgenannte waren auch bei einem Angriff auf das alternative Wohnprojekt &#8220;Praxis&#8221; in Dresden anlässlich des Neonaziaufmarsch-Versuches 2011 beteiligt, wie AntifaschistInnen offenlegten [<a href="http://nrwrex.wordpress.com/2011/02/23/k-paul-breuer-bei-neonazi-angriff-auf-wohnprojekt-mit-von-der-partie/" target="_blank">1</a>, <a href="http://seismograph.blogsport.de/2011/02/23/dresden-neonazis-aus-der-region-koeln-an-angriff-auf-praxis-beteiligt/" target="_blank">2</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=t59F0ZWu-Ik&amp;feature=related">Youtube-Video</a>].</p>
<p>Die Düsseldorfer Rheinische Post <a href="http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/neonazi-propaganda-schon-aus-dem-kinderzimmer-1.2751958">berichtet ausführlich über Sven Skoda und unser Interventionen gegen ihn</a>. Noch mehr Hintergründe gibt es beim <a href="http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/kriminelle-neonazi-truppe">BNR</a> und der <a href="http://www.mbr-koeln.de/2012/03/13/24-haftbefehle-vollstreckt-polizei-ermittelt-gegen-aktionsbuero-mittelrhein/#more-1221">Mobilen Beratung</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Grabe, wo du stehst“ &#8211; Erinnerungsorte zum Nationalsozialismus</title>
		<link>http://antifa-duesseldorf.de/2012/03/13/%e2%80%9egrabe-wo-du-stehst%e2%80%9c-erinnerungsorte-zum-nationalsozialismus/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 16:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifa Linke Düsseldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Input]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 28. März 2012; 19:30; ] Erinnerungsorte zum Nationalsozialismus im städtischen Raum am Beispiel des ehemaligen Schlachthof-Geländes in Düsseldorf-Derendorf

Referenten: Michael Sturm (Historiker) und Alexander Stockhaus (AStA FH Düsseldorf)

„Grabe, wo du stehst“ lautete der Titel des im Jahr 1978 vom  schwedischen Literaturhistoriker Sven Lindqvist veröffentlichten Buches,  das zum Motto der in dieser Zeit in der Bundesrepublik entstehenden  Geschichtswerkstätten werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">28. März 2012</td></tr><tr><td colspan="3">19:30</td></tr></table><p>Erinnerungsorte zum Nationalsozialismus im städtischen Raum am Beispiel des ehemaligen Schlachthof-Geländes in Düsseldorf-Derendorf</p>
<p>Referenten: Michael Sturm (Historiker) und Alexander Stockhaus (AStA FH Düsseldorf)</p>
<p>„Grabe, wo du stehst“ lautete der Titel des im Jahr 1978 vom  schwedischen Literaturhistoriker Sven Lindqvist veröffentlichten Buches,  das zum Motto der in dieser Zeit in der Bundesrepublik entstehenden  Geschichtswerkstätten werden sollte. Deren AktivistInnen begannen an  zahlreichen Orten, oftmals mit antifaschistischem und emanzipatorischem  Anspruch, Spuren der vielfach verdrängten, vergessenen und verleugneten  NS-Vergangenheit frei zu legen. Täter, Opfer und Schauplätze der  nationalsozialistischen Vernichtungspolitik erhielten auf diese Weise im  lokalen Kontext wieder Namen und Adressen. In den letzten Jahrzehnten  ist somit eine ausdifferenzierte Gedenkkultur entstanden, die durch eine  breite Palette von Erinnerungsorten und Erinnerungszeichen geprägt ist.  Diese Beobachtung gilt auch für Düsseldorf.<br />
<span id="more-613"></span> Doch städtische Räume verändern sich. Städtische Topografien werden  ständig neu gestaltet. Altes wird abgerissen oder überbaut, während neue  Gebäudekomplexe und Stadtviertel entstehen. Doch welche Bedeutung haben  diese urbanen Wandlungsprozesse für die städtische Erinnerungskultur?  Geht mit der Umgestaltung städtischer Räume auch eine Entsorgung der  Vergangenheit einher? Oder bieten gerade diese Veränderungsprozesse die  Möglichkeit, verdrängte Geschichte wieder sichtbar zu machen?<br />
Diese Fragen können anhand des ehemaligen Schlachthofgeländes in  Düsseldorf-Derendorf diskutiert werden. Von dort aus wurden in den  Jahren zwischen 1941 und 1945 Jüdinnen und Juden aus dem  Regierungsbezirk Düsseldorf deportiert. Perspektivisch werden Teile des  Geländes künftig von der FH Düsseldorf genutzt werden. Seit einiger Zeit  setzen sich Studierende der FH für einen angemessenen Erinnerungsort  auf dem neuen FH-Campus ein. Doch wie kann ein solcher Ort gestaltet  werden?</p>
<p>INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden  letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof,  Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk oder im Buchladen BiBaBuZe.</p>
<p>Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland</p>
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		<title>Griechenland, die Finanzkrise und europaweite Proteste</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 14:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifa Linke Düsseldorf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismuskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 13. März 2012; 20:00; ] John Malamatinas, Autor des Buches „Krisenlabor Griechenland“, spricht über die Auswirkungen der autoritären, maßgeblich von Deutschland gestalteten, Krisenpolitik der Troika. Gegen diese Politik formiert sich breiter Widerstand in Griechenland, in welchem antikapitalistischer Protest eine zentrale Rolle spielt. Gruppen aus diesem Umfeld haben sich dieses Jahr mit linksradikalen Organisationen in ganz Europa vernetzt um der europäischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">13. März 2012</td></tr><tr><td colspan="3">20:00</td></tr></table><p><a href="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/m31-logo-hr-150x150.png"><img class="alignleft size-full wp-image-610" title="m31-logo-hr-150x150" src="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/m31-logo-hr-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>John Malamatinas, Autor des Buches „Krisenlabor Griechenland“, spricht über die Auswirkungen der autoritären, maßgeblich von Deutschland gestalteten, Krisenpolitik der Troika. Gegen diese Politik formiert sich breiter Widerstand in Griechenland, in welchem antikapitalistischer Protest eine zentrale Rolle spielt. Gruppen aus diesem Umfeld haben sich dieses Jahr mit linksradikalen Organisationen in ganz Europa vernetzt um der europäischen Krise eine ebenso transnationale Antwort zu geben. Daraus entstand die Idee eines Aktionstages „M31“. Während am 31. März in Griechenland Menschen auf die Straße gehen, ruft in Spanien die CNT zum Generaltstreik auf und in Deutschland wird es eine Großdemonstration in Frankfurt geben. Um diese Demonstration vorzubereiten laden wir euch zu unserer Mobilisierungsveranstaltung ein.</p>
<p><a href="http://antifa-duesseldorf.de/">Antifaschistische Linke Düsseldorf</a><br />
<a href="http://adhduesseldorf.blogsport.eu/">Association début d’histoire</a><br />
<a href="http://bhoa.blogsport.eu/">brigada hora azul</a></p>
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		<title>Presseschau: NSU-Helfer aus Düsseldorf gesteht Waffenlieferung</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 09:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifa Linke Düsseldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Naziterror]]></category>
		<category><![CDATA[NSU]]></category>

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		<description><![CDATA[Der im Januar in Düsseldorf festgenommene Carsten S. hat gestanden, die Tatwaffe geliefert zu haben, mit der neun Morde der NSU verübt wurden:

Artikel aus der Süddeutschen Zeitung
Der Spiegel
WAZ-Portal der Westen

Zur Vollständigkeit unsere Publikationen vom Januar und von 2004.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der im Januar in Düsseldorf festgenommene Carsten S. hat gestanden, die Tatwaffe geliefert zu haben, mit der neun Morde der NSU verübt wurden:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/zwickauer-neonazi-trio-der-weg-der-mordwaffe-1.1292208" target="_blank">Artikel aus der Süddeutschen Zeitung</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,817223,00.html" target="_blank">Der Spiegel</a></li>
<li><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/zeitung-carsten-s-gesteht-lieferung-der-nsu-tatwaffe-ceska-id6394857.html" target="_blank">WAZ-Portal der Westen</a></li>
</ul>
<p>Zur Vollständigkeit <a href="http://antifa-duesseldorf.de/2012/02/01/aus-aktuellem-anlas-nsu-helfer-in-dusseldorf-festgenommen/" target="_self">unsere Publikationen vom Januar und von 2004.</a></p>
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		<title>Dresden: Größte Antifademo statt Naziaufmarsch</title>
		<link>http://antifa-duesseldorf.de/2012/02/20/dresden-groste-antifademo-statt-naziaufmarsch/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifa Linke Düsseldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Massenblockade]]></category>
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		<description><![CDATA[Dresden nazifrei &#8211; 3:0 für die antifaschistische Bewegung
Mehr als 10.000 Menschen aus unterschiedlichen Spektren demonstrierten am Samstag, dem 18.2. durch die gesamte Dresdener Innenstadt. Anlass war der geplante Aufmarsch mehrerer tausender Nazis, der in den letzten zwei Jahren von tausenden Antifaschistinnen und Antifaschisten
verhindert werden konnte.
An der Stelle, wo Jahre zuvor noch 7000 Neonazis durch die Straßen zogen und ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/02/nrw.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-594" title="nrw" src="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/02/nrw-300x199.png" alt="" width="300" height="199" /></a>Dresden nazifrei &#8211; 3:0 für die antifaschistische Bewegung</p>
<p>Mehr als 10.000 Menschen aus unterschiedlichen Spektren demonstrierten am Samstag, dem 18.2. durch die gesamte Dresdener Innenstadt. Anlass war der geplante Aufmarsch mehrerer tausender Nazis, der in den letzten zwei Jahren von tausenden Antifaschistinnen und Antifaschisten<br />
verhindert werden konnte.</p>
<p>An der Stelle, wo Jahre zuvor noch 7000 Neonazis durch die Straßen zogen und ihre geschichtsrevisionistische Deutung der Bombardierung Dresdens im zweiten Weltkrieg zum Besten gaben, kam es zu einer der größten antifaschistischen Demonstrationen der Nachkriegsgeschichte. Die Demonstration des Bündnisses &#8220;Dresden Nazifrei&#8221; richtete sich jedoch nicht nur gegen die geplanten Nazi-Aktivitäten, sondern auch gegen die &#8220;sächsischen Verhältnisse&#8221;.</p>
<p><span id="more-591"></span><br />
In Sachsen wird seit Monaten gegen Antifaschistinnen und<br />
Antifaschisten ermittelt, die in den vergangenen Jahren den<br />
Naziaufmarsch erfolgreich blockiert hatten. Dabei griffen die<br />
Ermittlungsbehörden auf umstrittene Maßnahmen wie etwa eine<br />
Funkzellenabfrage zurück, bei der weit mehr als eine Millionen<br />
Verkehrsdaten und 50000 Bestandsdaten gesammelt wurden. Blockaden<br />
wurden seitens der Behörden und der Landesregierung als Straftat<br />
dargestellt, die Immunität verschiedener Abgeordneter der Linken wurde<br />
aufgehoben, gegen etliche Menschen wurde wegen des Verdachts des<br />
schweren Landfriedensbruch ermittelt, weil sie eine Fahne an dem Tag<br />
getragen haben sollen und damit die Blockiererinnen und Blockierer<br />
angeführt hätten. Gegen mindestens 40 Menschen wird nach Paragraph<br />
129, wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt ? sie<br />
sollen den Protest organisiert haben. Folgerichtig ließ man im letzten<br />
Jahr das Büro des Bündnisses und angrenzende Räumlichkeiten<br />
?rechtswidrig-durch ein SEK stürmen.<br />
Vor eben jenem Büro im ?Haus der Begegnung? fand in diesem Jahr  die<br />
Abschluss-Kundgebung statt. Bodo Ramelow, Fraktionsvorsitzender im<br />
Landtag der Linken in Thüringen, dessen Immunität aufgehoben wurde und<br />
der für die Tatsache, dass er an einer Blockade teilgenommen hat,<br />
einen Strafbefehl über  3500,- Euro erhalten hat, sprach dort davon,<br />
dass dieser Tag ?der schönste in seinem Leben? sei ? dass nämlich die<br />
große Anzahl an antifaschistischen Demonstrantinnen und Demonstranten<br />
einerseits dafür gesorgt hatten, dass den Nazis 2012 keinen Raum<br />
bekommen haben, und anderseits hätten sie ein deutliches Zeichen der<br />
Solidarität gesetzt.</p>
<p>Ein schöner Erfolg war der Tag ebenfalls für die regionalen<br />
Mobilisierungsstrukturen Dresden Nazifrei NRW und das Antifa-Bündnis<br />
No Pasaran NRW. Aus NRW fuhren elf Busse die weite Strecke in den<br />
Osten, mehrere hundert Menschen beteiligten sich an einem eigenen<br />
NRW-Block auf der Demonstration.</p>
<p>Bei dem bürgerlichen Bündnis, bei dem erstmalig alle Dresdener<br />
Parteien teilgenommen hatten, konnten sich die Akteure nicht darauf<br />
einigen, dass Blockaden ein probates Mittel zur Verhinderung von<br />
Naziaufmärschen sind. Folgerichtig erschienen zu deren Kundgebung in<br />
der Dresdener Innenstadt, zu der etliche Polit-Prominenz eingeflogen<br />
wurde, lediglich 1.402 Dresdenerinnen und Dresdener.</p>
<p>Ob die antifaschistischen Bemühungen damit zu einem erfolgreichen<br />
Abschluss gebracht wurden und der Neonazi-Aufmarsch tatsächlich<br />
Geschichte ist, wie es das Bündnis als Ziel formuliert hatte, bleibt<br />
abzuwarten. Die Reaktion der Nazis auf ihre aufgrund von Blockaden<br />
verkürzte Route bei der regionalen Demonstration am 13.2. und ihr<br />
Nichterscheinen am 18.2. zeigen, dass die Niederlage schmerzlich für<br />
die Szene ist. Bei mehrere Ausweichveranstaltungen in Gera, Worms und<br />
Fürth demonstrierten lediglich 300 Nazis.</p>
<p>Antifaschistische Linke Düsseldorf<br />
antifa-duesseldorf.de</p>
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		<title>Münster: Keinen Meter den Nazis</title>
		<link>http://antifa-duesseldorf.de/2012/02/20/munster-keinen-meter-den-nazis/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 08:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifa Linke Düsseldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Massenblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
		<category><![CDATA[Naziaufmarsch]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 3. März 2012; ] Am 3. März wollen Nazis durch Münsters Straßen marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie propagieren. Bereits 2006 verhinderten Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen einen Versuch von Nazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Nach wenigen Metern hatte es sich ausmarschiert. Die Straße war von vielen hundert Menschen besetzt, gemeinsam wurde so der Naziaufmarsch verhindert.

Seit Kurzem versucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">3. März 2012</td></tr></table><p><a href="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/02/fcsp-bochum-061001.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-602" title="fcsp-bochum-061001" src="http://antifa-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2012/02/fcsp-bochum-061001-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am 3. März wollen Nazis durch Münsters Straßen marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie propagieren. Bereits 2006 verhinderten Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen einen Versuch von Nazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Nach wenigen Metern hatte es sich ausmarschiert. Die Straße war von vielen hundert Menschen besetzt, gemeinsam wurde so der Naziaufmarsch verhindert.</p>
<p>Seit Kurzem versucht sich in Münster eine kleine Gruppe von „Nationalen Sozialisten“ zu etablieren, bislang ohne nennenswerten Erfolg. Auch für den geplanten Aufmarsch im März werden sie wieder auf Unterstützung von außerhalb angewiesen sein. Bei dieser Gelegenheit gilt es an den antifaschistischen Erfolg von 2006 anzuknüpfen und den Nazis zu zeigen, dass es auch zukünftig eine verdammt schlechte Idee ist, zu versuchen, Nazi-Propaganda in Münster zu verbreiten, denn Faschismus ist keine Meinung sondern, ein Verbrechen !</p>
<p>Weiterlesen:<br />
<a href="http://keinenmeter.noblogs.org/aufruf/" target="_blank"> Aufruf des Blockade-Bündnisses &#8220;Keinen Meter den Nazis&#8221;</a></p>
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