Die extreme Rechte in „Social Networks“

Veranstaltung: Die extreme Rechte in “Social Networks”. Einblicke, Einschätzung und Gegenmaßnahmen

Die “Social Networks” wie “Facebook”, “MySpace” oder “wer-kennt-wen” dienen nicht nur der Vernetzung extrem rechter Szenen, sondern sie öffnen Räume für Propaganda und Werbung. In eigens geschaffenen Gruppen gestalten Neonazis einen virtuellen Sozialraum, tauschen Materialien und Termine, organisieren Aufmärsche oder “Nationale Grillabende”. In Hunderten Gruppen verknüpfen sie “populistische” Forderungen mit neonazistischen Parolen, verbreiten Weltverschwörungshalluzinationen und erreichen eine bedenklich hohe Anzahl Unterstützer_innen. Vor allem wird in den “Social Networks” nachvollziehbar, wie neonazistische Identität in ein “ganz normales” Alltagsleben, bestehend aus Techno-Event und Freiwilliger Feuerwehr, eingepasst werden kann.
Der Vortrag von Felix Hansen vom apabiz (Berlin) gibt, insbesondere am Beispiel der Internet-Community “wer-kennt-wen”, Einblicke in die vielfältigen neonazistischen Aktivitäten in “Social Networks”. Wie bedeutend ist der virtuelle Raum als Kontaktbörse, Austauschplattform oder Propagandamedium? Erreicht man so mehr Menschen als wenn man durch abgeschirmte, menschenleere Vororte marschiert? Oder sind die Netzwerke zu substanzlos und unverbindlich, um von einer “neuen Gefahr” zu reden? Und: Wie kann man dagegen antifaschistisch intervenieren?

Mi, 26.1.2011
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Linkes Zentrum „Hinterhof“

INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland

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