Erfolgreiche Bilanz in Wuppertal: Naziaufmarsch massiv behindert

Nachdem am Samstag, dem 29.1.2011, mehrere tausend Menschen in der Wuppertaler Innenstadt gegen den Naziaufmarsch demonstrierten, blockierten AntifaschistInnen mehrere Bahnhöfe (u.a. in Solingen und den Auftaktort der Neonazis in Wuppertal-Unterbarmen) und sorgten so dafür, dass der Aufmarsch erst nach vier Stunden und einer brutalen Räumung durch die Polizei stattfinden konnte. Mit Knüppeln und massivem Pfefferspray-Einsatz ging die Polizei dabei immer wieder gegen GegendemonstrantInnen vor, auch gegen das breite Bündnis (Youtube, ab 01:20).
Ein Großteil der Nazis kam erst gar nicht bis zum Auftaktort; immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen von AntifaschistInnen mit Neonazis (Youtube) zu Ungunsten letzterer. Als die Polizei den Aufmarsch mit den verbliebenen paar Nazis trotz der Proteste durchsetzte, kam es entlang der Route immer wieder zu massiven Angriffen auf die Neonazi-Demo, so daß die Polizei die Neonazis zu ihrem eigenen Schutz in Bussen abtransportieren ließ.
Leider kam es zu etlichen Fest- und Gewahrsamnahmen im Anschluss.
Presse: WZ

Unser Fazit: Wuppertal ist alles andere, aber nicht „antifa-frei“, wie es die Nazis mit ihrer Demonstration forderten.

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