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Call for Action: Stolberg 2011 – Sie werden nicht durchkommen!

Seit 2008 instrumentalisieren Nazis den Tod eines Jugendlichen in Stolberg bei Aachen für ihre rassistische Propaganda.
In Neonazikreisen setzte sich eine Deutung der Ereignisse durch, die auf Opfermythus, Märtyrerkult und Rassismus setzt.
Jedes Jahr im April sammeln sich zwischen 500 und 800 Nazis um einen Fackelmarsch und eine Großdemonstration abzuhalten. Sie wollen damit bundesweit einen Aufmarschanlass schaffen und mit dieser Massen-Inszenierung ihren eigenen Zusammenhang stärken.

Bereits jetzt hat sich ein breites Bündnis formiert, dass den Aufmarsch im nächsten Jahr blockieren möchte.

Unterstützt den Aufruf!

Unser Aufruf wird bereits von vielen Gruppen und Einzelpersonen unterstützt. Mit dabei sind z.B. GewerkschaftlerInnen, Bundestagsabgeordnete, Musiker, Antifa-Gruppen und verschiedene Parteien.

Kommt im April 2011 nach Stolberg! Wir werden mit allen gemeinsam, die den Nazis und ihrer Ideologie keinen Raum geben wollen, den Naziaufmarsch in Stolberg blockieren.

Naziaktionen in Aachen

Nachdem Aachner Neonazis das AZ in Aachen mit einer selbstgebastelten Bombe bedrohten, versuchen Sie weiterhin, Linke in Aachen zu terrorisieren, schändeten den jüdischen Friedhof und warfen zum wiederholten Mal die Fenster des Büros der Linkspartei ein. In der Aachener Region findet in den letzten Jahren eine unübersehbare und für viele Menschen real bemerkbare Formierung extrem rechter Kräfte statt. Jetzt nahm die Polizei einen jungen Neonazi fest, der Bürgermeister spricht weiter von Aktivitäten von Einzelpersonen.

Für den 25.9. haben Neonazis nun eine Demonstration in Aachen angemeldet gegen den Bau einer Moschee.

Hintergrundartikel des Antifa-AK auf Indymedia zum Weiterlesen.

[Aachen] Bombe „an die Antifa“

Kürzlich demonstrierten noch mehrere hundert Antifaschistinnen und Antifaschisten in Aachen gegen die zunehmende neonazistische Gewalt gegen vermeintliche und tatsächliche Linke in Aachen und der Umgebung. Trotz massiver Provokationen der Polizei blieb die Demonstration friedlich, wurde aber von etlichen bürgerlichen Medien zur Diffarmierung linker Bewegungen und der Linkspartei unter dem Label „extremistische Gewalt“ genutzt.

Bei einer solchen medialen Rückendeckung fühlen sich die Neonazis aus dem Umfeld der „Kameradschaft Aachener Land“ natürlich im Aufwind. In der Nacht auf Freitag bedrohte eine Gruppe von Neonazis alternative Jugendliche in einer Discothek, in der selben Nacht wurden die Scheiben einer Wohnung eines Renterehepaars eingeworfen, in der sie einen Aachener Antifaschisten vermuteten. Bereits einige Wochen zuvor sprühten Nazis eine Morddrohung, ein Hakenkreuz und „Judensau“ vor das Haus.

Weitere Angriffe folgten in der Nacht von Freitag auf Samstag dem 17.07. Sowohl der Hauseingang eines Naziaussteigers als auch der einer Linken
Stadtratsabgeordneten wurden mit roter Farbe beschmiert.

Am Samstag Nachmittag fanden MitarbeiterInnen des Autonomen Zentrums ein auffälliges Paket mit der Aufschrift „An die Antifa“ vor ihrem linksalternativen Laden. Sprengstoffexperten der Polizei aus Düsseldorf mussten ausrücken, um die eventuell funktionsfähige Bombenattrappe zu demontieren.

Mehr zum Thema:

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