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Alle nach Dortmund! Den „TddZ“ gemeinsam sabotieren, blockieren, verhindern!

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Am kommenden Samtag, den 04. Juni, wollen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Dortmund aufmarschieren. Wir unterstützen den „Antifaschistischen Arbeitskreis NoTddZ 2016“ und wollen mit euch gemeinsam den Naziaufmarsch sabotieren, blockieren, verhindern!

Dazu wird es, auch aus Düsseldorf, eine gemeinsame Anreise geben. Achtet auf weitere, kurzfristige Ankündigungen (bspw. hier, hier oder hier). Auf Twitter werden die Hashtags #notddz und #do46 (insbesondere am Samstag) verwendet.

Den gesamten Aufruf könnt ihr hier nachlesen. Außerdem wird es am Freitag, den 03. Juni, eine linksradikale Vorabenddemo in Dortmund geben.

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise:

Samstag, 04.06.2016
9 Uhr am UFA-Kino (Hbf)

Naziübergriffe stoppen! Nazistrukturen offen legen!

Seit einiger Zeit machen Neonazis in Bochum wieder vermehrt durch Aktivitäten auf sich aufmerksam. Diese Aktivitäten verschiedener Nazigruppierungen, Cliquen und Einzelpersonen, die teilweise untereinander vernetzt sind, reichen von offiziellen Anfragen im Stadtrat von Seiten der NPD über die Verteilung rassistischer Propaganda in der Innenstadt bis hin zu Angriffen auf Antifaschist_innen. Die Gewaltbereitschaft der jungen und alten Neonazis hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

Was ist vorgefallen?

Einen sichtbaren Beginn nahmen die ekelhaften Vorfälle mit der Wahl des langjährigen aktiven Neonazis Claus Cremer in den Bochumer Stadtrat. Wiederholt machten die Nazis mit Kundgebungen im Stadtbild auf sich aufmerksam. Einen traurigen Höhepunkt der Naziaktivitäten stellte die Schändung des jüdischen Friedhofs mit Hakenkreuzen und SS-Runen Ende November 2010 dar. In derselben Nacht wurde auch das Denkmal, das an die Zerstörung der Bochumer Synagoge 1938 erinnert, ebenfalls beschädigt. Auch das Soziale Zentrum in Bochum wurde mit Hakenkreuzen beschmiert. Zudem kündigten Nazis wiederholt an, verschiedene antifaschistische Treffpunkte anzugreifen.

Demonstration: 15.April, 16:00
Bochum HBF

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Nichts und niemand ist jemals vergessen!

Vor sechs Jahren, am 28. März 2005, wurde der Punker Thomas Schulz von einem Neonazi ermordet. Inmitten der U-Bahn-Station Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt wurde Thomas von dem damals 17-jährigen Sven Kahlin niedergestochen. Noch am selben Abend erlag Thomas im Krankenhaus seinen Verletzungen. Sein Mörder wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren verurteilt. Eine politische Motivation hatte die I. Große Strafkammer des Dortmunder Landgerichts bei Kahlin nicht erkennen können, auch wollte das Gericht nicht von Mord sprechen, da das “Mordmerkmal der Heimtücke” nicht gegeben gewesen sei.

Dortmunder AntifaschistInnen betreiben seit den Ereignissen am Ostermontag 2005 mit alljährlichen Kundgebungen, Demonstrationen und weiteren Aktionen wie Straßenumbenennungen aktive und erfolgreiche Gedenkpolitik, um auf den Mord und dessen politischen Kontext hinzuweisen. Nicht zuletzt auch der erneute Naziangriff auf die Kneipe Hirsch Q im Dezember 2010 gibt uns allen Anlass im Rahmen der Gedenkdemo auf die recht aktive Neonaziszene in Dortmund hinzuweisen und antifaschistischen Protest auf die Straße zu tragen.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
02.04.2011 | 16:00 h | Dortmund | Hauptbahnhof (Vorplatz)

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Antifa-Demonstration in Aachen

Mehrere hundert Antifaschist_innen demonstrierten am 18.6. abends durch die Aachener Innenstadt. Die Demonstration antwortete auf zunehmende Neonazi-Gewalt in Aachen, auf etliche Angriffe auf Menschen vor dem Autonomen Zentrum in den letzten Wochen, auf das Parteibüro der Linken, auf Abiturfeiern, auf neonazistischen Übergriffe während des ersten Deutschlandspiels.

Die Polizei stoppte mehrfach grundlos die Demonstration und schikanierte Demoteilnehmer_innen mit Pfefferspray. Trotzdem liessen sich die aus ganz NRW und dem benachbarten Ausland angereisten Demonstrant_innen nicht entmutigen und sorgten für eine kraftvolle und lautstarke Demonstration.

Mehr: Indy