Schlagwort-Archiv: Kultur

Männlichkeitskonstruktionen und Whiteness in Hardcore/Punk und Emo

Im Rahmen unserer Veranstaltungs-Reihe “the kids are not allright” haben wir uns mit (jugend-)kulturellen Phänomenen und der Schnittmenge von Kultur und Politik auseinandergesetzt. Dabei ging es uns immer auch um die Frage der Relevanz von Symboliken und Codes in der kulturellen Sphäre und ihre politische Deutung. So haben wir uns etwa mit Sexismus im Ragga oder HipHop oder Nationalismus und Rassismus im Hardcore beschäftigt. Mit der nächsten Veranstaltung vertiefen wir das Thema weiter: Es geht um Männlichkeitskonstruktionen und Whiteness in Hardcore/Punk und Emo:

Im Vortrag zu Männlichkeitskonstruktionen und Whiteness in den Jugendbewegungen Hardcore und Emo wird anhand von ausgewählten Songtexten und Bildern über verschiedene Rollenbilder und Subjektkonstruktionen der beiden nahen und doch so fremden Szenen diskutiert. Durch einen ethnografischen Zugang werden Themen von HomoCore, Riot Grrrl und Heterosexismus als Reaktion auf Emo angeschnitten. Es geht vor allem um die Wahrnehmung und reflexive Arbeit zum Thema Männlichkeit und Whiteness. Wer nimmt in den Szenen wie Raum ein? Wo lassen sich subversive Strategien/Handlungen oder Emanzipation ausmachen?

Veranstaltung der Antifaschistischen Linken Düsseldorf im Rahmen der Reihe “the kids are not allright” in Kooperation mit dem Referat für politische Bildung der FH-D im Rahmen des Festival contre le racismus und dem Frauen-Refereat der Heinrich Heine Uni.

Referentin: Andrea Kügler
Sonntag, 10 Juni im Linken-Zentrum
offen ab 15Uhr Beginn pünktlich um 16Uhr
www.festival-fh-duesseldorf.de
www.antifa-duesseldorf.de

» Ring di Alarm «

Dancehall & Homophobie
Info- und Diskussionsveranstaltung

Hintergrund der Veranstaltung sind die Diskussionen in und ausserhalb der Reggae-Szene um Homophobie und Gegen-Aktionen – z.B. rund um
die Auftritte der jamaikanischen DeeJays Sizzla und Elephant Man in NRW in den vergangenen Monaten.
Der Referent wird Homophobie in Jamaika und in der Dancehall anhand von Bildern und Musik aufzuzeigen und einzuordnen versuchen. Ihm
geht es dabei einerseits um die Kritik an homophoben Einstellungen in Jamaika und dem Hass auf Schwule und Lesben in Liedtexten jamaikanischer
?Künstler?. Andererseits sollen Sichtweisen und Einschätzungen jenseits bisheriger Interpretationen des LSVD (Lesben- und Schwulenverband
Deutschland) und diverser linker Gruppen aufgezeigt und diskutiert werden.

28.9.2010, ZAKK, ab 19:30
Fichtenstr. 40, Düsseldorf
Aftershow: DJane Michi

Veranstalter: Zakk & ALD

the Kid’s aren’t allright – Veranstaltungen zu Musik und Politik
der Antifaschistischen Linken Düsseldorf