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Dancehall & Homophobie
Info- und Diskussionsveranstaltung

Hintergrund der Veranstaltung sind die Diskussionen in und ausserhalb der Reggae-Szene um Homophobie und Gegen-Aktionen – z.B. rund um
die Auftritte der jamaikanischen DeeJays Sizzla und Elephant Man in NRW in den vergangenen Monaten.
Der Referent wird Homophobie in Jamaika und in der Dancehall anhand von Bildern und Musik aufzuzeigen und einzuordnen versuchen. Ihm
geht es dabei einerseits um die Kritik an homophoben Einstellungen in Jamaika und dem Hass auf Schwule und Lesben in Liedtexten jamaikanischer
?Künstler?. Andererseits sollen Sichtweisen und Einschätzungen jenseits bisheriger Interpretationen des LSVD (Lesben- und Schwulenverband
Deutschland) und diverser linker Gruppen aufgezeigt und diskutiert werden.

28.9.2010, ZAKK, ab 19:30
Fichtenstr. 40, Düsseldorf
Aftershow: DJane Michi

Veranstalter: Zakk & ALD

the Kid’s aren’t allright – Veranstaltungen zu Musik und Politik
der Antifaschistischen Linken Düsseldorf

Repression gegen Antifas in Russland

Im Sommer dieses Jahres ist der brennende Konflikt wegen der Abholzung des Waldes in der Nähe der Moskauer Nachbarstadt Chimki eskaliert. Seit Jahren kämpfen die Bewohner_innen der Stadt und Aktivist_innen aus Chimki und aus Moskau gegen die Abholzung des Waldes. Die Baufirma setzt Neonazi-Schläger gegen Öko-Aktivist_innen ein. Um die Kritiker_innen zum Schweigen zu bringen, werden lokale Journalist_innen bedroht, zusammengeschlagen und umgebracht. Die Polizei hat neue Repressionen angefangen. Alexey Gaskarov und Maxim Solopov befinden sich in U-Haft. Ihnen droht bis zu 7 Jahre Haftstrafe, nur weil sie zu den wenigen Sprechern der sozialen Bewegungen in Moskau und in Russland gehören, die in der Öffentlichkeit auftreten und die Inhalte der Bewegung offen vertreten und propagieren.

Soli-Grußadresse des Antifa-Camps Rheinland nach Moskau

„Repression gegen Antifas in Russland“ weiterlesen

Erneuter Naziangriff auf die „Hirsch-Q“ in Dortmund

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag versuchte eine Gruppe Neonazis die alternative Kneipe „Hirsch-Q“ in der Dortmunder Innenstadt anzugreifen. Der Angriff konnte durch die beherzte Gegenwehr der anwesenden Gäste vereitelt werden.

Um 1:10 erschienen auf der Brückstraße etwa 20 vermummte und schwarz gekleidete Neonazis, die auf die Menschenansammlung vor der Kneipe Hirsch-Q zuliefen. Unter „Sieg Heil“-Rufen und antisemitischen Beleidigungen begannen die Neonazis die aus einem in der Nähe befindlichen Schuttcontainer entnommenen Steine und mitgebrachten Flaschen auf die Anwesenden zu werfen.

Weiter lesen:

S4-Bündnis

Der Westen

Neonazi-Konzert in der Fussgängerzone von Dortmund

Wie das S4-Bündnis, ein Zusammenschluss Dortmunder Antifa-Gruppen, berichtet, sollen am Vorabend der neonazistischen Demonstration zum „Antikriegstag“ (dem zentralen Event der „Autonomen Nationalisten“) mehrere Neonazi-Bands Open-Air, mitten in der Dortmunder Innenstadt spielen.
Mit mehreren hundert feiernden Neonazis hat die Dortmunder Polizei anscheinend kein Problem, sagt diesen sogar für den kommenden Tag einen störungsfreie Demonstration quer durch das migrantisch geprägte Viertel nördlich des Hauptbahnhofes zu und verlegt eine antifaschistische Demonstration statt dessen an den Rand der Stadt. Der x.te Skandal der Dortmunder Polizei im Umgang mit Neonazis – Es wird Zeit, dass die Dortmunder Polizeiführung zurücktritt!

Gegen den Neonaziaufmarsch am 4.9. mobilisiert neben besagtem Antifa-Bündnis zudem ein Bündnis aus linken Parteien und anderen Organisationen – diese wollen den Naziaufmarsch mittels Massenblockaden lahmlegen. Wir freuen uns, wenn das auch mal in Dortmund klappt.

3.9. Demo „Für ein Viertel ohne Nazis – Gegen rechte Gewalt und Nazimusik!“ 16:00, Dortmund
4.9. Demo gegen den Naziaufmarsch, Dortmund
4.9. Blockade des Naziaufmarschs durch die Dortmunder Nordstadt

Maria Wachter ist tot

Widerstandskämpferin und Antifaschistin Maria Wachter im Alter von 100 Jahren verstorben

Seit 1930 war sie Mitglied der KPD. Sie gehörte zu den wenigen Mahnern, die 1933 vor dem Düsseldorfer Industrieclub warnten: „Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler! Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!“. Als Laienschauspielerin wirkte sie mit Wolfgang Langhoff zusammen und trat auf Straßen und Plätzen im Kampf gegen die Nazis auf. Von 1933 bis 1935 war sie im Untergrund und Widerstand in Düsseldorf. Von 1935 bis 1937 besuchte sie die Internationale Lenin-Schule in Moskau. Von 1937 bis 1939 führte sie von Amsterdam aus den Widerstandskampf in Deutschland. 1939 wurde sie in Paris verhaftet und interniert. 1942 wurde sie zu Zuchthaus verurteilt, dann zur Zwangsarbeit gezwungen. Die Befreiung im April 1945 rettete sie vor der Deportation ins KZ Ravensbrück.

Mit Gründung der VVN wurde sie Mitglied dieser Opfer- und Widerstandsorganisation. Maria war viele Jahre in Bundesgremien und später im Landesausschuss der VVN-BdA NRW verantwortlich tätig. Zuletzt war Maria Ehrenvorsitzende der VVN-BdA NRW.

Für ihre Arbeit in Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf wurde sie auch dort zur Ehrenvorsitzenden gewählt.

Ihre Erfahrungen gab sie mit großer Überzeugungskraft an nachwachsende junge Generationen weiter. Dem Militarismus und Neofaschismus galt ihr Kampf bis zuletzt.

Mit Dankbarkeit blicken wir auf ihre Jahrzehnte andauernde antifaschistische Arbeit. Sie wird uns immer ein Vorbild bleiben.

Maria Wachter geb. am 21. April 1910 in Düsseldorf ist am 18. August 2010 in Düsseldorf verstorben.

Wir werden Sie immer in unserer Erinnerung behalten.

Weiterführende Links:

Zum 100. Geburtstag von Maria Wachter, Ehrenvorsitzende der VVN-BdA NRW
Interview mit Maria Wachter zum NS-Faschismus, Frauen im Widerstand, Lagerhaft und Antifaschismus heute (1996)

Maria Wachter verstorben
Die Düsseldorfer Widerstandskämpferin Maria Wachter ist am 18. August im Alter von 100 Jahren verstorben
http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/duesseldorf/aktuelles/detailseite/maria-wachter-verstorben.html

Maria Wachter
http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Wachter


Naziaktionen in Aachen

Nachdem Aachner Neonazis das AZ in Aachen mit einer selbstgebastelten Bombe bedrohten, versuchen Sie weiterhin, Linke in Aachen zu terrorisieren, schändeten den jüdischen Friedhof und warfen zum wiederholten Mal die Fenster des Büros der Linkspartei ein. In der Aachener Region findet in den letzten Jahren eine unübersehbare und für viele Menschen real bemerkbare Formierung extrem rechter Kräfte statt. Jetzt nahm die Polizei einen jungen Neonazi fest, der Bürgermeister spricht weiter von Aktivitäten von Einzelpersonen.

Für den 25.9. haben Neonazis nun eine Demonstration in Aachen angemeldet gegen den Bau einer Moschee.

Hintergrundartikel des Antifa-AK auf Indymedia zum Weiterlesen.

Kölner Kessel bei den Blockaden 2008 gegen Pro Köln rechtswidrig

Blockade an der Deutzer Brücke

September 2008: Mehrere tausend Demonstrantinnen und Demonstranten blockieren den rassistischen „Anti-Islam“-Kongress der Rechtspopulisten von „Pro Köln“. Der erste große Erfolg einer antifaschistischen Bündnisstrategie, die auf Massenblockaden und zivilen Ungehorsam als Mittel der Auseinandersetzung setzt. Folgerichtig brauchte die Polizei noch ein paar vermeintliche „Linksextremisten“, um ihren völlig überzogenen Einsatz zu legitimieren und kesselte im Anschluss mehrere hundert Menschen ein, sperrte sie in kalte Käfige die ganze Nacht ein. So auch Demonstrantinnen und Demonstranten, die den rechtsrheinischen Teil der Deutzer Brücke blockiert hatten und gerade nach den erfolgreichen Blockaden in die Innenstadt demonstrieren wollten.

Unrechtmässig, wie jetzt das Verwaltungsgericht unrteilte. Die Polizei hätte die Leute nicht zur Identitätsfeststellung in die Gefangenensammelstelle verfrachten und dort die ganze Nacht festhalten dürfen. Ein Urteil mit Folgen für die Polizei in NRW? JedeR BetroffeneR kann nun auf Schadensersatz klagen.

Mehr dazu auf Indymedia und beim EA Köln.

Edelweisspiratenfestival, das IV.

Das oppositionelle Verhalten der Edelweißpiraten im zweiten Weltkrieg spiegelt sich heute in den Texten vieler Bands wieder. Die Hoffnungslosigkeit der Zeit versuchen sie durch gesellschaftskritische Texte wieder aufzuwiegen. Denn auch heute fühlen sich in unserer Gesellschaft viele Jugendliche zu Recht von Staat und Polizei unter Druck gesetzt und haben es oft nicht leicht, sich frei zu bewegen.

Samstag, 28.8.2010, ab 15:00 Uhr

Musikfestival im Zakk im vierten Jahr mit Infoständen und viel Musik:

Raggabund
Berlin Boom Orchestra
Martin Zobel
No Badderation
Chaoze One & Lotta C.
The Mighty Mammut Movement

Musikprogramm auf dem Rheinland-Camp

Das Musikprogramm bei diesjährigen Antifa-Camp im Rheinland steht:
Kobayashi (Bremen – Punk/ HC), Feine Sahne Fischfilet (Meck-Pomm – Ska/Punk), zOSCH! (Köln – Punk), Bun Babylon (Köln – Raggae/ Dancehall).

Neben den 80 Infoveranstaltungen wird es auch eine Podiumsdiskussion am Donnerstag Abend geben:

Masse statt Klasse?

Podiumsdiskussion zu den Strategien von zivilem Ungehorsam und antifaschistischem Widerstand

„Musikprogramm auf dem Rheinland-Camp“ weiterlesen

Neues von Andi

Wir erinnern uns: In seiner letzten Comic-Story vom Verfassungsschutz hatte Andis Freund Ben ganz schön Ärger mit den Cops bekommen: Er wurde erwischt, als er sich künstlerisch im öffentlichen Raum betätigt hat. Außerdem war er ziemlich genervt, weil sich irgendwelche Vollpfosten auf der letzten Demo gegen Neonazis mal ganz das falsche Ziel ausgesucht hatten und statt der NPD-Zentrale dem netten Büdchenmann einen Stein in die Scheibe geworfen haben.

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