Kölner Kessel bei den Blockaden 2008 gegen Pro Köln rechtswidrig

Blockade an der Deutzer Brücke

September 2008: Mehrere tausend Demonstrantinnen und Demonstranten blockieren den rassistischen „Anti-Islam“-Kongress der Rechtspopulisten von „Pro Köln“. Der erste große Erfolg einer antifaschistischen Bündnisstrategie, die auf Massenblockaden und zivilen Ungehorsam als Mittel der Auseinandersetzung setzt. Folgerichtig brauchte die Polizei noch ein paar vermeintliche „Linksextremisten“, um ihren völlig überzogenen Einsatz zu legitimieren und kesselte im Anschluss mehrere hundert Menschen ein, sperrte sie in kalte Käfige die ganze Nacht ein. So auch Demonstrantinnen und Demonstranten, die den rechtsrheinischen Teil der Deutzer Brücke blockiert hatten und gerade nach den erfolgreichen Blockaden in die Innenstadt demonstrieren wollten.

Unrechtmässig, wie jetzt das Verwaltungsgericht unrteilte. Die Polizei hätte die Leute nicht zur Identitätsfeststellung in die Gefangenensammelstelle verfrachten und dort die ganze Nacht festhalten dürfen. Ein Urteil mit Folgen für die Polizei in NRW? JedeR BetroffeneR kann nun auf Schadensersatz klagen.

Mehr dazu auf Indymedia und beim EA Köln.

Edelweisspiratenfestival, das IV.

Das oppositionelle Verhalten der Edelweißpiraten im zweiten Weltkrieg spiegelt sich heute in den Texten vieler Bands wieder. Die Hoffnungslosigkeit der Zeit versuchen sie durch gesellschaftskritische Texte wieder aufzuwiegen. Denn auch heute fühlen sich in unserer Gesellschaft viele Jugendliche zu Recht von Staat und Polizei unter Druck gesetzt und haben es oft nicht leicht, sich frei zu bewegen.

Samstag, 28.8.2010, ab 15:00 Uhr

Musikfestival im Zakk im vierten Jahr mit Infoständen und viel Musik:

Raggabund
Berlin Boom Orchestra
Martin Zobel
No Badderation
Chaoze One & Lotta C.
The Mighty Mammut Movement

Musikprogramm auf dem Rheinland-Camp

Das Musikprogramm bei diesjährigen Antifa-Camp im Rheinland steht:
Kobayashi (Bremen – Punk/ HC), Feine Sahne Fischfilet (Meck-Pomm – Ska/Punk), zOSCH! (Köln – Punk), Bun Babylon (Köln – Raggae/ Dancehall).

Neben den 80 Infoveranstaltungen wird es auch eine Podiumsdiskussion am Donnerstag Abend geben:

Masse statt Klasse?

Podiumsdiskussion zu den Strategien von zivilem Ungehorsam und antifaschistischem Widerstand

„Musikprogramm auf dem Rheinland-Camp“ weiterlesen

Neues von Andi

Wir erinnern uns: In seiner letzten Comic-Story vom Verfassungsschutz hatte Andis Freund Ben ganz schön Ärger mit den Cops bekommen: Er wurde erwischt, als er sich künstlerisch im öffentlichen Raum betätigt hat. Außerdem war er ziemlich genervt, weil sich irgendwelche Vollpfosten auf der letzten Demo gegen Neonazis mal ganz das falsche Ziel ausgesucht hatten und statt der NPD-Zentrale dem netten Büdchenmann einen Stein in die Scheibe geworfen haben.

Weiter lesen bei [Indymedia]

Hello world!

Wer wir sind

Wir sind neu in der Stadt. Wir sind eine Antifa-Gruppe. Und wir wollen links(radikale) Politik im lokalen wir überregionalen Kontext machen.

Das Neue im Alten

Einige von uns machen schon länger Politik: Wir kommen aus der autonomen Bewegung und der Hausbesetzungsbewegung der 80er, aus den Kämpfen gegen Neonazismus und Rassismus in den 90ern, aus den Kämpfen gegen kapitalistische Globalisierung von Genua bis Heiligendamm. Wir waren und sind in verschiedenen anderen antifaschistischen und linken Zusammenhängen aktiv, publizieren gerne ab und an zu linken Themen und beteiligen und organisieren zusammen mit anderen Aktionen, lokal wie überregional.

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[Aachen] Bombe „an die Antifa“

Kürzlich demonstrierten noch mehrere hundert Antifaschistinnen und Antifaschisten in Aachen gegen die zunehmende neonazistische Gewalt gegen vermeintliche und tatsächliche Linke in Aachen und der Umgebung. Trotz massiver Provokationen der Polizei blieb die Demonstration friedlich, wurde aber von etlichen bürgerlichen Medien zur Diffarmierung linker Bewegungen und der Linkspartei unter dem Label „extremistische Gewalt“ genutzt.

Bei einer solchen medialen Rückendeckung fühlen sich die Neonazis aus dem Umfeld der „Kameradschaft Aachener Land“ natürlich im Aufwind. In der Nacht auf Freitag bedrohte eine Gruppe von Neonazis alternative Jugendliche in einer Discothek, in der selben Nacht wurden die Scheiben einer Wohnung eines Renterehepaars eingeworfen, in der sie einen Aachener Antifaschisten vermuteten. Bereits einige Wochen zuvor sprühten Nazis eine Morddrohung, ein Hakenkreuz und „Judensau“ vor das Haus.

Weitere Angriffe folgten in der Nacht von Freitag auf Samstag dem 17.07. Sowohl der Hauseingang eines Naziaussteigers als auch der einer Linken
Stadtratsabgeordneten wurden mit roter Farbe beschmiert.

Am Samstag Nachmittag fanden MitarbeiterInnen des Autonomen Zentrums ein auffälliges Paket mit der Aufschrift „An die Antifa“ vor ihrem linksalternativen Laden. Sprengstoffexperten der Polizei aus Düsseldorf mussten ausrücken, um die eventuell funktionsfähige Bombenattrappe zu demontieren.

Mehr zum Thema:

http://a3ac.wordpress.com/

http://klarmann.blogsport.de/

Antifa-Demonstration in Aachen

Mehrere hundert Antifaschist_innen demonstrierten am 18.6. abends durch die Aachener Innenstadt. Die Demonstration antwortete auf zunehmende Neonazi-Gewalt in Aachen, auf etliche Angriffe auf Menschen vor dem Autonomen Zentrum in den letzten Wochen, auf das Parteibüro der Linken, auf Abiturfeiern, auf neonazistischen Übergriffe während des ersten Deutschlandspiels.

Die Polizei stoppte mehrfach grundlos die Demonstration und schikanierte Demoteilnehmer_innen mit Pfefferspray. Trotzdem liessen sich die aus ganz NRW und dem benachbarten Ausland angereisten Demonstrant_innen nicht entmutigen und sorgten für eine kraftvolle und lautstarke Demonstration.

Mehr: Indy

Antifa Camp 2010 im Rheinland

Antifa Camp 2010Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein vielseitiges Programm mit vielen Workshops und Diskussionsrunden. Mit dabei sind wieder Angebote zu Themen wie Antifaschismus, Militarismus, Sexismus, Kapitalismuskritik und vieles mehr. Auch praktische Tips für die Arbeit vor Ort, Kultur, Party und Zeit für den Austausch mit „alten Hasen“ und Leuten die ganz neu dabei sind, werden nicht zu kurz kommen.

Das vorläufige Programm gibt es in wenigen Tagen auf der Campseite.