„Wie Lämmer zur Schlachtbank“? Jüdischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Input-Veranstaltung am Mittwoch, 27. Januar um um 19:30
Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, Düsseldorf

Referent: Michael Fehrin (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland)

„Sie haben sich wie Lämmer zur Schlachtbank treiben lassen!“: So oder ähnlich konnte man es an deutschen Stammtischen viele Jahrzehnte lang hören. Eine perfide These, die insbesondere den jüdischen Opfern der
NS-Vernichtungsmaschinerie Passivität angesichts des Todes, wenn nicht sogar eine Mitschuld an ihrem Schicksal unterstellt. Dies ist nicht nur ein übles Ressentiment, sondern geht auch weit an der historischen Wahrheit vorbei. Denn überall, wo es irgendwie möglich war, haben sich jüdische Menschen gegen den NS-Terror gewehrt.

Die Veranstaltung, die am 71. Jahrestag der Befreiung des
Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee stattfindet, bietet einen Überblick über den jüdischen Widerstand: Von mutigen Einzelkämpfer_innen, organisierten Widerstandsgruppen, kompletten Militäreinheiten und Partisan_innenverbänden bis hin zu Aufständen in Konzentrations- und Vernichtungslagern wird die Bandbreite des jüdischen Antifaschismus vorgestellt. Zudem wird die Frage erörtert, was eigentlich Widerstand während des NS-Regimes bedeutete und welche realen Spielräume für Nazi-Gegner_innen vorhanden waren.

Der Referent Michael Fehrin ist Autor, Journalist und Fremdenführer und
beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Fragen rund um die NS-Barbarei.

„„Wie Lämmer zur Schlachtbank“? Jüdischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ weiterlesen

Die Hauptstadt on Tour! Antifa-Demo am 07.12. in Duisburg

antifa-demo-duisburg-nopegidaAlles muß man selber machen… Darum fahren wir zusammen mit den Genoss*innen aus Köln nach Duisburg zur Antifaschistischen Demonstration gegen den dort stattfindenden Pegida-Aufmarsch.

Zugtreffpunkt für Düsseldorf: 17:00 Uhr am Hbf (neben dem Ufa-Kino). Bitte pünktlich sein.

Hier der Aufruf der autonomen Vollversammlung NRW:

„Die Hauptstadt on Tour! Antifa-Demo am 07.12. in Duisburg“ weiterlesen

Neonazistisches Sammelbecken mit Zukunft? Hintergründe und Aktuelles zur Partei „Der III. Weg“

Veranstaltung: 25.11., 19:30 Uhr, Linkes Zentrum Hinterhof

Mit der Partei „Der III. Weg“ existiert ein noch recht neuer Akteur innerhalb der neonazistischen Szene in der Bundesrepublik. Hervorgegangen ist die Partei 2013 aus jahrelangen Streitigkeiten innerhalb der rheinland-pfälzischen NPD, mittlerweile ist „Der III. Weg“ aber bundesweit aufgestellt und betreibt mehrere „Stützpunkte“, unter anderem auch einen in NRW. Die Partei fungiert zudem als Auffangbecken für verbotene Organisationen des militanten Neonazismus wie das „Freie Netz Süd“ aus Bayern.

Die rassistische Hetze gegen Asylsuchende ist seit Gründung ein zentrales Aktionsfeld des „Der III. Weg“. Bundesweites Aufsehen erregte die Partei mit der Kampagne „Kein Asylantenheim in meiner Nachbarschaft“, die eine Onlinekarte beinhaltete, in der bundesweit bestehende und geplante Unterkünfte für Asylsuchende markiert wurden.

Im Rahmen des Vortrags soll die Entstehung und Entwicklung der Partei nachgezeichnet und ihre aktuelle Rolle innerhalb des organisierten Neonazismus aufgezeigt werden. Dabei sollen auch die Strategien und Auswirkungen der rassistischen Agitation und Mobilisierungen gegen Geflüchtete thematisiert und diskutiert werden.

„Neonazistisches Sammelbecken mit Zukunft? Hintergründe und Aktuelles zur Partei „Der III. Weg““ weiterlesen

Gemeinsamer Zugtreffpunkt für #NoHoGeSa am 25. Oktober aus Düsseldorf

Für ALLE Leute, die in Köln gegen HoGeSa demonstrieren wollen, wird es
von organisierten Düsseldorfer Gruppen einen gemeinsamen Zug-Treffpunkt
geben. Egal, ob ihr zu Sitzblockaden, Würstchen-Essen oder sportlicheren
Aktitiväten fahrt. Es wird am Treffpunkt Informationen geben, wie ihr zu
der Aktion kommen könnt, bei der IHR euch wohlfühlt.

Treffpunkt: 10:20 Uhr (pünktlich!) am Ufa-Kino neben dem Hbf.

P.S.: Denkt an die Zeitumstellung!
P.P.S.: Es ist ratsam vor dem Schlafen gehen am Samstag nochmal auf diese Seite zu schauen, falls sich spontan irgendetwas ändert.

Messer, Nazis, Hogesa und die Folgen rassistischer Hetze

Während die #Dügida-Chefin Melanie Dittmer mit einem Messertraining mit vermummten Neonazis für den #Hogesa-Aufmarsch nach Köln auf YouTube mobilisiert, greift ein Neonazi die dortige OB-Kandidatin mit einem Messer an und verletzt sie schwer  Bei dem Neonazi Frank S soll es sich laut Kölner Antifa um einen ehemaligen Akivisten der FAP handeln. Er soll in den 90er Jahren an zahlreichen Naziaufmärschen, u.a. an Rudolf Hess Gedenkmärschen in Fulda und Luxemburg teilgenommen haben. Er soll damals fest in der militanten Neonaziszene aus Bonn organisiert gewesen sein.
Update:
Die Antifa-NRW Zeitung berichtete schon im Winter 1997 von dem Täter als gewalttätigem Neonazi aus St.Augustin.
Update #2:
Wie die Antifa Zeitung Lotta in ihrem Blog NRW Rechsaussen berichtet, war der Kameradschaftsführer des Attentäters zu seiner aktiven Zeit in der neonazistischen FAP Norbert Weidner. Weidner war zur fraglichen Zeit V-Mann des Verfassungsschutzes.

Neonazis und Rassisten dürfen wir nicht die Straße überlassen, deswegen lasst uns den HOGESA Aufmarsch am 25.10. in Köln verhindern!

mehr:

Infos bei Köln gegen Rechts: http://fb.me/tJ8vA0lR

Kita: http://www.ksta.de/koeln/-reker-bei-messerangriff-schwer-verletzt-sote,15187530,32183418.html#plx105380626

Infoveranstaltung zur Mobilisierung gegen den Hogesa-Aufmarsch:

Montag, 19.10., 19:30 Uhr
Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, Düsseldorf

Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter

imageDoku
15. Oktober , 19:00 Uhr
Café Bunte Bilder zeigt in Kooperation mit der Antifaschistischen Linken Düsseldorf (ALD):

Ein Film über den Mord Clément Méric und das Erstarken rechter Kräfte in Frankreich

Als am 05. Juni 2013 der antifaschistische Aktivist Clément Méric mit zwei weiteren Freunden mitten in der Pariser Innenstadt von 3 Neonazis angegriffen und ermordet wurde, sorgte dies kurzzeitig für einen Aufschrei über rechte Gewalt im Land.

Die Tat und Clément bleiben unvergessen.

Vor dem Kontext einer erstarkenden parlamentarischen Rechten, wie die Partei “Front National” sowie eines gesellschaftlichen Rechtsrucks in Frankreich und Europa, versucht der Film den Mord im Bewusstsein zu halten und die Tathergänge zu rekonstruieren. Die Bedrohung von rechts wird dabei skizziert und ein Einblick in die aktuellen antifaschistischen Kämpfe gegeben.

Die Dokumentation ist von den North East Antifascists [NEA] und Unterstützer*innen gemeinsam entwickelt und gedreht worden. Zur Entstehung haben Freund*innen der “Action Antifasciste Paris-Banlieue”, “Quartiers Libres”, “La Horde”, Anhänger*innen des Fußballclubs Ménilmontant FC, Bernard Schmid sowie viele weitere Aktive beigetragen.

Cafe Bunte Bilder, die Filmbar im Hinterhof

linkes Zentrum, Corneliusstr. 108

Heisser Herbst gegen Rassismus – Refugees welcome! Rassisten vertreiben!

11722152_903466213054676_9145484916116178349_oEiniges los im Oktober – Ende des Monats wollen die Nazi-Hools von Hogesa in Köln aufmarschieren – aber auch Anfang Oktober gibt es einiges in Düsseldorf:

Am 2.10. will der rassistische Pegida-Ableger Dügida es erneut in Düsseldorf versuchen. Ihr erster erneuter Aufmarschversuch endete schon im Desaster – blockiert von vielen hundert Düsseldorfer_innen. Das linke Bündnis DSSQ mobilisiert zu einer Menschenkette und zu Protesten gegen Dügida – wir beteiligen uns daran. Kommt vorbei!
Und abends in’s Linke Zentrum zu nem Leckere Dröppke.

Am 3.10. wollen Republikaner gegen eine Flüchtlingsunterkunft in Garath demonstrieren – auch hiergegen formiert sich Protest!
Gegenkundgebungen von DSSQ gibt es um 11.30 Uhr im Garather Hauptzentrum, Kurt – Schumacher Straße / Ecke Hermann – Ehlers Straße und
ab 12.30 h Koblenzer Straße/ Ecke Josef – Maria – Olbrich Straße.

Und last but not least gibt es abends ein Soli-Konzert „We don’t speak Sauerkraut“ gegen den Tag der deutschen Einheit, für offene Grenzen und für das Linke Zentrum.
Mit wunderbaren Bands und lecker Cocktails. Offen ab 19:00, Bands pünktlich ab 20:00 Uhr.

Geflüchtete bleiben! Rassisten vertreiben! Demo am 08.08. in Garath

Aufruf von “Düsseldorf stellt sich quer” (DSSQ) zu Protesten gegen die rassistische Hetze vor Flüchtlingsunterkünften in Düsseldorf:

Am Samstag, den 8.8. plant die Rechtsaußenpartei “Die Republikaner” erneut eine Demonstration gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Düsseldorf-Garath.DSSQ-und-REP-Demo

Nach dem der Aufmarsch der REPs beim letzten Mal in Garath erfolgreich verkürzt wurde, versuchen die Rechtspopulisten wieder die Anwohner*innen gegen die Flüchtlinge aufzubringen. Dieses Mal planen die REPs gleich von Beginn an eine verkürzte Strecke ab zu marschieren. Um 16 Uhr wollen sie sich vor der
Freizeitstätte Garath treffen, um dann wenige Meter in die Richtung einer Flüchtlingsunterkunft zu laufen.

Zwar sei es den Rassisten nicht gestattet direkt vor die Unterkunft zu ziehen, dennoch ist ein derartiger Aufzug unerträglich. Wir finden, dass es kein Recht auf diese Nazipropaganda gibt.

In rechtspopulistischer Manier versuchen die REPs “heimische Obdachlose” gegen Asylbewerber*innen auszuspielen, die aus Mangel städtischer Unterbringungsmöglichkeiten teilweise provisorisch in Hotels untergebracht werden. Seit Monaten bzw. Jahren versuchen die “Republikaner” mit xenophober und rassistischer Propaganda in Form von Infoständen und Flyer-Verteilungen Stimmung gegen Geflüchtete in Garath und anderen Stadtteilen zu machen.

Die bundesweite Zunahme von rechtspopulistischen und rassistischen Aktionen, wie zuletzt in Freital ist unerträglich. Daher ruft das Bündnis “Düsseldorf stellt sich quer” zu Gegenprotesten auf. Wir werden nicht zulassen, dass Rassisten frei durch die Stadt marschieren.

Kommt alle am Samstag um 15:00 Uhr in die Kurt-Schumacher Str. (vor Netto).
Danach gibt  es eine antirassistische Demonstration zur Stettinerstraße.

ACHTET AUF WEITERE ANKÜNDIGUNGEN (hier oder hier)

Wir sagen:

REFUGEES WELCOME! IN DÜSSELDORF IST KEIN PLATZ FÜR RASSISMUS! NAZIS
VERTREIBEN! FLÜCHTLINGE BLEIBEN!

Hier außerdem die Pressemitteilung von DSSQ (Stand: 06.08.)

Keine rassistische Hetze vor Flüchtlingsunterkünften in Düsseldorf!

Aufruf von „Düsseldorf stellt sich quer“ (DSSQ) zu Protesten gegen die rassistischen Kundgebungen vor Flüchtlingsunterkünften in Düsseldorf

Am kommenden Montag plant die Rechtsaußenpartei „Die Republikaner“
Kundgebungen gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in
Düsseldorf-Garath durchzuführen. Der Düsseldorfer Kreisverband der
„Republikaner“ mobilisiert auf seiner Facebook-Seite zu zwei
Kundgebungen, die am 13. Juli vor den Flüchtlingsunterkünften
stattfinden sollen. Die erste REP-Kundgebung soll am 13. Juli ab 18 Uhr
in der Fußgängerzone (Kurt-Schumacher-Straße) vor dem „Hotel Achteck“
stattfinden. Im Anschluss wollen die „Republikaner“ um etwa 19 Uhr vor
der Fritz-Henkel-Schule an der Stettiner Straße 98 ihre rassistische
Agitation verbreiten. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass in
Garath weitere Flüchtlinge zeitlich begrenzt untergebracht werden. Die
oftmals traumatisierten Flüchtlinge müssen dabei z.B. vorübergehend in
einer Turnhalle unterkommen. Ein Mindestmaß an Privatsphäre ist bei
dieser Art Unterbringung kaum zu gewährleisten.

In rechtspopulistischer Manier versuchen die REPs „heimische Obdachlose“
gegen Asylbewerber*innen auszuspielen, die aus Mangel städtischer
Unterbringungsmöglichkeiten teilweise provisorisch in Hotels
untergebracht werden. Seit Monaten bzw. Jahren versuchen die
„Republikaner“ mit xenophober und rassistischer Propaganda in Form von
Infoständen und Flyer-Verteilungen Stimmung gegen Geflüchtete in Garath
und anderen Stadtteilen zu machen.

Die bundesweite Zunahme von rechtspopulistischen und rassistischen
Aktionen, wie zuletzt in Freital ist unerträglich. Daher ruft das
Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ zu Gegenprotesten auf. Wir werden
nicht zulassen, dass die Rassisten vor die Flüchtlingsunterkünfte
ziehen. Kommt alle am Montag um 17.30 Uhr vor das Hotel Achteck auf der
Kurt-Schumacher-Straße. Danach antirassistische Demo zur
Flüchtlingsunterkunft auf der Stettinerstraße. Wir sagen:
REFUGEES WELCOME! IN DÜSSELDORF IST KEIN PLATZ FÜR RASSISMUS!!!