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Alle nach Dortmund! Den “TddZ” gemeinsam sabotieren, blockieren, verhindern!

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Am kommenden Samtag, den 04. Juni, wollen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Dortmund aufmarschieren. Wir unterstützen den “Antifaschistischen Arbeitskreis NoTddZ 2016” und wollen mit euch gemeinsam den Naziaufmarsch sabotieren, blockieren, verhindern!

Dazu wird es, auch aus Düsseldorf, eine gemeinsame Anreise geben. Achtet auf weitere, kurzfristige Ankündigungen (bspw. hier, hier oder hier). Auf Twitter werden die Hashtags #notddz und #do46 (insbesondere am Samstag) verwendet.

Den gesamten Aufruf könnt ihr hier nachlesen. Außerdem wird es am Freitag, den 03. Juni, eine linksradikale Vorabenddemo in Dortmund geben.

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise:

Samstag, 04.06.2016
9 Uhr am UFA-Kino (Hbf)

Geflüchtete bleiben! Rassisten vertreiben! Demo am 08.08. in Garath

Aufruf von “Düsseldorf stellt sich quer” (DSSQ) zu Protesten gegen die rassistische Hetze vor Flüchtlingsunterkünften in Düsseldorf:

Am Samstag, den 8.8. plant die Rechtsaußenpartei “Die Republikaner” erneut eine Demonstration gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Düsseldorf-Garath.DSSQ-und-REP-Demo

Nach dem der Aufmarsch der REPs beim letzten Mal in Garath erfolgreich verkürzt wurde, versuchen die Rechtspopulisten wieder die Anwohner*innen gegen die Flüchtlinge aufzubringen. Dieses Mal planen die REPs gleich von Beginn an eine verkürzte Strecke ab zu marschieren. Um 16 Uhr wollen sie sich vor der
Freizeitstätte Garath treffen, um dann wenige Meter in die Richtung einer Flüchtlingsunterkunft zu laufen.

Zwar sei es den Rassisten nicht gestattet direkt vor die Unterkunft zu ziehen, dennoch ist ein derartiger Aufzug unerträglich. Wir finden, dass es kein Recht auf diese Nazipropaganda gibt.

In rechtspopulistischer Manier versuchen die REPs “heimische Obdachlose” gegen Asylbewerber*innen auszuspielen, die aus Mangel städtischer Unterbringungsmöglichkeiten teilweise provisorisch in Hotels untergebracht werden. Seit Monaten bzw. Jahren versuchen die “Republikaner” mit xenophober und rassistischer Propaganda in Form von Infoständen und Flyer-Verteilungen Stimmung gegen Geflüchtete in Garath und anderen Stadtteilen zu machen.

Die bundesweite Zunahme von rechtspopulistischen und rassistischen Aktionen, wie zuletzt in Freital ist unerträglich. Daher ruft das Bündnis “Düsseldorf stellt sich quer” zu Gegenprotesten auf. Wir werden nicht zulassen, dass Rassisten frei durch die Stadt marschieren.

Kommt alle am Samstag um 15:00 Uhr in die Kurt-Schumacher Str. (vor Netto).
Danach gibt  es eine antirassistische Demonstration zur Stettinerstraße.

ACHTET AUF WEITERE ANKÜNDIGUNGEN (hier oder hier)

Wir sagen:

REFUGEES WELCOME! IN DÜSSELDORF IST KEIN PLATZ FÜR RASSISMUS! NAZIS
VERTREIBEN! FLÜCHTLINGE BLEIBEN!

Hier außerdem die Pressemitteilung von DSSQ (Stand: 06.08.)

Nazis-Gespenster in Kaiserswerth

Am Abend des 08.11.2011, dem Vorabend des Jahrestages der “Reichsprogromnacht”, zogen Neonazis aus den Reihen der “Aktionsgruppe Rheinland” (NRW) und des “Aktionsbüros Mittelrhein” (RLP) durch den Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth. Die Neonazis versteckten ihre Gesichter hinter weißen Masken, zündeten Bengalische Feuer und führten Fackeln mit sich. An der Spitze trugen sie ein Transparent mit der Aufschrift “Volkstod stoppen”. Augenzeugen berichten von einigen Dutzend, die Nazis selber von 80 TeilnehmerInnen.
Die Nazi-Demonstration bezieht sich inhaltlich auf die Bundesweite “Volkstod”-Kampagne sowie auf den “Hitlerputsch” am 8. und 9. November 1923 in München und ist vom Auftreten her an die sogenannten “Die Unsterblichen” orientiert. Auf Internetseiten der Szene heißt es dazu: “Mit dieser Aktion wollte man (…) an die erste Erhebung der jungen nationalsozialistischen Bewegung (…) erinnern” und weiter “Dasselbe Streben von damals nach einem (…) Reich der Deutschen führt auch heute noch junge, treue Deutsche raus auf die Straße(…)”. Der positive Bezug auf den Nationalsozialismus läßt keine Frage mehr offen, wessen Geistes Kind diese “Geister” sind.
Doch warum sie genau durch Kaiserswerth gelaufen sind wird nicht deutlich, einzig das historische Ambiente könnte für sie anziehend gewesen sein. Die Sprecherin der Antifaschistischen Linken Düsseldorf, Lena Hönscheid, dazu: “Die Nazis haben den nördlichen Stadtteil ausgewählt, damit sie schnell wieder weg können, bevor die Antifa kommt. Ausserdem werden um 20.00 Uhr die Gehwege eingeklappt, dann ist da tote Hose!”
So kann der Aufmarsch als versuch gewertet werden, in Düsseldorf neonazistische Aktionen durchzuführen, ohne dabei auf die Gegenwehr von Antifaschistinnen und Antifaschisten zu stoßen. “Die Nazis wissen genau, warum sie sich mit einer Demo nur in der Dunkelheit und weit ab vom Stadtkern nach Düsseldorf trauen. Doch in den letzten Monaten vermehren sich im Düsseldorfer Umland, z. B. in Wuppertal, Leverkusen und Mettmann, die Aktivitäten seitens der neonazistischen “Aktionsgruppe Rheinland”.”, kommentiert Lena Hönscheid.
Auf mehrern Internetseiten der Naziszene findet sich inzwischen ein und der selbe “Aktionsbericht” mit Bildern vom Aufmarsch in Kaiserswerth. Düsseldorfer Nazis waren zuletzt wieder häufiger durch Gewalttaten in Erscheinung getreten. Die Düsseldorfer Polizei schweigt zu der Aktion der Nazis.

Mehr Infos: NRW Rechtsaußen, Hintergrund zu den “Unsterblichen”

Hello world!

Wer wir sind

Wir sind neu in der Stadt. Wir sind eine Antifa-Gruppe. Und wir wollen links(radikale) Politik im lokalen wir überregionalen Kontext machen.

Das Neue im Alten

Einige von uns machen schon länger Politik: Wir kommen aus der autonomen Bewegung und der Hausbesetzungsbewegung der 80er, aus den Kämpfen gegen Neonazismus und Rassismus in den 90ern, aus den Kämpfen gegen kapitalistische Globalisierung von Genua bis Heiligendamm. Wir waren und sind in verschiedenen anderen antifaschistischen und linken Zusammenhängen aktiv, publizieren gerne ab und an zu linken Themen und beteiligen und organisieren zusammen mit anderen Aktionen, lokal wie überregional.

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